Traditionelle Chinesische Medizin
Yin
& Yang - Energie
- Elemente - Diagnose
- Akupunktur
Aurikulomedizin - Kräuter
- Organuhr
Entsprechungen - Qigong
TCM
Bei der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) handelt es sich um ein
System,
welches über Jahrtausende aus einer ganzheitlichen Betrachtung
der Lebensabläufe gereift ist.

TCM ist eine ganzheitliche
Gesundheitspflege die den
Körper und Geist als Ganzes ansieht und als Einheit behandelt.
Sie hat ein eigenständiges heilkundliches Konzept, das durch viele
Gelehrte in China entwickelt worden ist.
Das Grundlagenwerk zur chinesischen Heilkunst ist der
"Innere Klassiker des gelben Fürsten" oder "Huangdi Neijing".
Das Buch gliedert sich in zwei Teile mit je 81 Kapitel.
Der erste Teil beschäftigt sich mit "Elementaren Fragen" vorwiegend
zur Physiologie, Pathologie und der "inneren Therapie" womit die
"Arzneimittelbehandlung" gemeint ist.
Der zweite Teil wird "Lingshu" - "Angelpunkt der Struktivkraft"
genannt oder auch der "Äussere Klassiker des gelben Fürsten".
Er bezieht sich vorwiegend auf die äusseren Behandlungsmethoden,
wie der Akupunktur. Ein weiteres Grundlagenwerk bildet der
"Shanhanlun" oder die "Abhandlung über schädigende
Kälte".
Sie beinhaltet 400 Regeln für die Behandlung von Krankheiten
und erläutert Rezepte.
Energie
In der chinesischen Medizin werden mit "Qi"
die aktiven energetischen
Prozesse des Menschen, also sein nichtstofflicher Anteil bezeichnet.
"Der Mensch lebt inmitten von Qi, und Qi erfüllt den Menschen.
Angefangen bei Himmel und Erde bis zu den 10'000 Wesen, alles bedarf
des Qi, um zu leben. Wer das Qi zu führen weiss, nährt im Inneren
seinen Körper und wehrt nach aussen hin schädigende Einflüsse
ab."
Der
geläufige Ausdruck "Qi" kann jedoch nicht einfach nur mit "Energie"
übersetzt werden. Die grosse Bedeutungsvielfalt von Qi zeigt sich darin,
dass in der Literatur einmal damit "Dampf" oder "Wolke",
einmal
"Atem" und "Nahrung" oder ganz allgemein
"die Kommunikation mit den im Kosmos immanenten Kräften" gemeint
ist.
Immer geht damit die Vorstellung von durchdringen einher, von strömen,
sich verbreiten. "Qi" wird sinngemässer mit "Lebenskraft"
gleichgesetzt.
Das Gegenstück zur aktiven Energie bildet die stoffliche Energie,
die wir beispielsweise in Form des Blutes oder auch anderer Körpersäfte
kennen. Die Gesamtheit der Körpersäfte einschliesslich des Blutes
bezeichnet die chinesische Medizintheorie als "Xue".
In den differenzierten Darstellungen der chinesischen Medizin
gibt es noch eine Menge von Unterformen spezifischer Energien.
An dieser Stelle reicht es jedoch zwischen dem aktiven
Aspekt
der Energie,dem "Qi" und dem stofflichen Aspekt, dem "Xue"
zu unterscheiden, wobei der aktive "Qi" Aspekt natürlich
dem Yang entspricht, das "Xue" dem Yin.
Die
Begriffe Yin und Yang werden schon seit über 2000 Jahren in der
chinesischen Literatur erwähnt. Das Wort Yin erscheint als Synonym
für kaltes, trübes Wetter, für einen wolkenbedeckten Himmel,
aber auch für das Innere, für eine dunkle und kühle Kammer.
Im Gegensatz dazu verbindet sich das Wort Yang mit der
Vorstellung eines Sonneneinfalls und der Wärme; es wird
zur Charakterisierung der männlichen Erscheinung
oder auch eines sich heftig bewegenden Tänzers
verwendet. In einem anderen Klassiker dient
die Bezeichnung Yin für die beschatteten
Hänge eines Berges, Yang für
die sonnenbeschienene Seite.
Es handelt sich um einen Gegensatz rhythmischer Art
zwischen rivalisierenden Aspekten, die zusammen gehören.
Für das chinesische
Empfinden ist der Mensch ein Teil
des Kosmos der zwischen Himmel und Erde existiert.

Die chinesische Medizin betrachtet den Menschen als Teil seiner Umwelt
und registriert alle Einflussmöglichkeiten von aussen, vor allem aber auch
alle Reaktionsmöglichkeiten des Individuums.
Dazu
gehören alle
Lebensäusserungen des Menschen, sich wandelnde, lebendige
Phänomene; alles, was der Arzt mit seinen Sinnesorganen erfassen kann.
Ein Denken, das die unendliche Zahl von Einflüssen und die Unbegrenztheit
von Reaktionsmustern voraussetzt, ist der kausalanalytischen
Idee des Zurückführens auf eine Ursache diametral entgegengesetzt.
Das chinesische Denken fordert nicht das Fokusieren auf eine
vermeintlich messtechnisch nachweisbare Grundbedingung,
sondern eine grosszügige Berücksichtigung alles Erfassbaren,
eine "induktive Synthese".
Das Vokabular für diese Ordnung
liefert die Polarität von Yin und Yang und
die Emblematik der fünf Wandlungsphasen.
Mit ihrer Hilfe besitzen wir die sprachliche Voraussetzung,
um beliebige Phänomene zu ordnen und zu gewichten.
Alles was wir am Menschen beobachten, wird einer
"Entsprechung" zugeführt, alle Daten werden gemäss
den "Fünf Wandlungsphasen" oder nach "Yin und Yang"
qualifiziert und erfahren damit die zwanglose
Einbettung in ein System.
Auf diese Weise werden in der chinesischen Medizin,
menschliche Funktionen und Lebensäusserungen einem
Entsprechungssystem zugeordnet.
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YIN
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YANG
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Erde
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Himmel
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Mond
|
Sonne
|
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Nacht
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Tag
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Winter
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Sommer
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weiblich
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männlich
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kalt
|
warm
|
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innen
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aussen
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dunkel
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hell
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unten
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oben
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sinken
|
steigen
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schwach
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stark
|
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vermindern
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vermehren
|
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hemmen
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anregen
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ruhend
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bewegt
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weich
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hart
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aufnehmend
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expandierend
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gerade
Zahlen
|
ungerade
Zahlen
|
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stofflich
|
aktiv
|
Elemente und Wandlungsphasen
Wie das Yin und Yang sich eignet um polare Darstellungen
zu benennen,
liegt der Schwerpunkt der "Fünf Wandlungsphasen" auf der Qualifizierung
von
zeitlichen Abläufen, von rhythmischen Strukturen und von zeitlichen Abschnitten,
die sich gegenseitig ablösen und ein Ganzes bilden.
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Holz Feuer Erde Metall |
||
|
Die
Wandlungsphase "Holz" entspricht dem "jungen Yang",
sie strebt
nach aussen, zur Empfaltung, zur Dynamik, zur Bewegung und entspricht dem Keimen und dem Wachstum. Die anschliessende Phase "Feuer" strebt einerseits nach oben, entspricht dem Süden und dem Sommer, aber das Feuer vernichtet auch, es verbrennt das Holz. Die entstehende Asche geht in die Erde ein. Indem das Feuer die Erdoberfläche abbrennt, werden die Schätze der Erde zugänglich, Erze werden gefunden, die Metalle offen gelegt. Metall lässt sich durch das Feuer schmelzen, ist durch Aktivität weiter verwandelbar. Die ruhigste Form des Yin, die tiefste Schicht, das nicht formbare, findet sich im "Wasser". |
|||

Funktionskreise im Meridiansystem
Entsprechungen
"Fünf Wandlungsphasen"
Das Zusammenspiel der Fünf Elemente bewirkt Harmonie,
und alles kommt in die rechte Ordnung. Am Ende des Jahres
hat die Sonne ihren Lauf vollendet, und alles fängt
von neuem an mit der ersten Jahreszeit, dem Frühling.
Wie ein Ring, der weder Anfang noch Ende hat.
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Holz
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Feuer
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Erde
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Metall
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Wasser
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Yin
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Leber
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Herz
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Mitte,
Milz
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Lunge
|
Niere
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Yang
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Galle
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Dünndarm
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Magen
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Dickdarm
|
Blase
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Himmelsrichtung
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Osten
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Süden
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Zentrum
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Westen
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Norden
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Krankheiten
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Geruch
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sauer,
fettig
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verbrannt
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aromatisch,
wohlriechend
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blutig,
fischig
rohes Fleisch |
faulig
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Klima
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Wind
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Hitze
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Feuchtigkeit
|
Trockenheit
|
Kälte
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Jahreszeit
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Frühling
|
Sommer
|
Spätsommer
|
Herbst
|
Winter
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Tageszeit
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Morgen
|
Mittag
|
Nachmittag
|
Abend
|
Nacht
|
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Charakter
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beherzt, mannhaft
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aufrichtig,
lauter
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einsichtig,
weise
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eindringlich
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kompromisslos
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Diagnose
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Geschmack
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sauer
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bitter
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süss
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scharf
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salzig
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Farbe
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blau,
grün
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rot
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gelb
|
weiss
|
schwarz
|
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Stimme
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Rufen
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Lachen
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Singen
|
Weinen
|
Stöhnen
|
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Gewebe
|
Muskel,
Sehnen
|
Leitbahnen,
Gefässe
|
Fleisch,
Körperform
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Haut
|
Haare
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Öffnung
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Augen
|
Zunge
|
Mund
|
Nase
|
Ausscheidung
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|
Sinnesorgan
|
Augen
|
Zunge
|
Lippen
|
Nase
|
Ohren
|
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Säfte
|
Tränen
|
Schweiss
|
Speichel
|
Nasensekret
|
Speichel
|
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Sensationen
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Faust
ballen
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Zähneklappern
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Schluckauf
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Hüsteln
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Zittern
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Therapie
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| Getreide | Weizen | Kleberhaltige Hirse | Kleberfreie Hirse | Reis | Soja |
| Gemüse | Lauch | Schalotte | Malve | Zwiebel | Sprossen |
| Früchte | Pflaume | Aprikose | Dattel | Pfirsich | Kastanie |
| Haustier | Geflügel | Schaf | Büffel, Rind | Pferd | Schwein |
| Tierarten | behaarte | gefiederte | nackte | gepanzerte | geschuppte |
Um
den Zustand des Qi im Körper zu beurteilen und die Ursache der
Krankheiten zu ermitteln, wird eine umfangreiche Untersuchung
durchgeführt. Dabei wird alles berücksichtigt, was an einem
Menschen beobachtet werden kann:
Der Klang der Stimme, die Farbnuancen des Gesichts,
die vorherrschende Gemütsverfassung, die Temperatur
und die Beschaffenheit der Haut, die Gangart, und die Körperhaltung,
die Entwicklungsgeschichte in der Kindheit, die bevorzugten
Geschmacksrichtungen, die besten und die schlechtesten
Zeiten des Tages, die Träume, den Appetit und die Ernährung,
das Schlafverhalten, die Tätigkeit von Blase und Darm,
die sexuelle Energie, die Belastung innerhalb der Familie
und am Arbeitsplatz, die Schärfe der Sinne,
die persönlichen Gewohnheiten und die Hobbys,
usw...
Das
wichtigste Handwerkszeug bei der Untersuchung ist die
Puls-Diagnose

Jedes
Organ ist mit einem Puls verbunden und mit weiteren Lebensaspekten:
einem Gefühl, einem Geschmack, einer Farbe, einer Tageszeit, einer Jahreszeit,
einem Geruch, einem Klang, einem Sinnesorgan, einer Körperöffnung,
einem Meridian, in dem das Qi fliesst, usw...
Eine
weitere wichtige Diagnosetechnik ist die Beurteilung durch die
Zungendiagnostik
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Diagnose
in der chinesischen Medizin
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Fallbeobachtung
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Betrachtung
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Haltung,
Bewegung, Verdauung, Wasserhaushalt, Muskeln, Sehen, Haare, Sekrete, Zunge
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Beurteilung
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Klang
der Stimme und Körpergeruch, Reden, Atmen, Husten
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Befragung
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Temperaturempfinden,
Schweiss, Modalitäten, Appetit, Verdauung, Schlaf, Träume, Sexualität
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Betastung
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Hautbeschaffenheit,
Feuchtigkeit, Gewebefestigkeit, Wassereinlagerungen, Pulstastung
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Bewertung
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Eindringtiefe
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Oberflächlich,
flüchtig, leicht, tief, anhaltend, chronisch
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Dynamik
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erhöht,
Funktion beschleunigt, vermindert, verlangsamt, retardiert
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Wärme:
Entzündung, Kälte: Ablagerung
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Energie
Potential
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Fülle,
Redundanz oder Leere, Defizienz
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Yin
und Yang
|
Zustand
und Lokalisation
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Zunge
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Belag,
feucht, dünn oder weisslich, gelblich, dick
gerötet, trocken gelblich: Wärme blass, dünn, wässrig: Kälte |
Akupunktur
Die Akupunktur
ist ein Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin.
In China ist das Akupunktieren für alle Medizinstudenten Pflichtfach.
Die Akupressur wird bereits in der Grundschule gelernt.
(Acus = die Nadel; pungere = stechen)
Die praktischen Methoden der traditionellen chinesischen
Medizin umfassen
die Arzneikunde, die Akupunktur, die Moxibustion und die Massage.
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|
Punkte
des Lungenmeridian
|
Yin
Leitbahnen
|
Yang
Funktionsbereich Magen
|
Die
traditionelle chinesische Medizin kennt ein System von Linien, das wie ein
geordnetes Netzwerk den menschlichen Körper überzieht. Diese Linien
verlaufen
polar in der Längsachse des Körpers; sie wurden von europäischen
Ärzten mit dem
Meridiansystem der Erde verglichen und deshalb Meridiane genannt.
Über die Akupunkturpunkte, die auf den Meridianen liegen, gelingt es einen
direkten
Einfluss auf die Meridiane und Organe somit auch auf die Körperfunktionen
zu
gewinnen. Der Begriff "Organe" beschränkt sind in der chinesischen
Medizin nicht
auf den anatomischen Bau der Organe, vielmehr bedeuten "Organe" die
Funktion
von Organsystemen. Deshalb spricht man auch von "Funktionskreisen".
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Es
gibt zwölf Meridiane, die spiegelbildlich auf der Körperoberfläche
angeordnet
sind, und auf einen Yin-Meridian folgt ein Yang-Meridian.
Auf diesen Meridianen liegen 300 Punkte, deren Lage genau definiert ist.
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Tagesstunden
|
|
Nachtstunden
|
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07-09
Uhr: Magen
09-11 Uhr: Milz, Pankreas 11-13 Uhr: Herz 13-15 Uhr: Dünndarm 15-17 Uhr: Blase 17-19 Uhr: Nieren |
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19-21
Uhr: Kreislauf
21-23 Uhr: Wärmeregulation 23-01 Uhr: Galle 01-03 Uhr: Leber 03-05 Uhr: Lunge 05-07 Uhr: Dickdarm |
Die
Organe sind nicht zu jeder Tageszeit in gleichem Masse aktiv.
Seit vielen Jahrtausenden beobachtet die chinesische
Medizin den
ständigen Wechsel auch an anderen Organen und hat zur Übersicht
die Organuhr entwickelt.
Besonders auffällig ist dies in den Funktionen unseres Gehirns,
das uns täglich bewegt, einzuschlafen und wieder aufzustehen.
Hier sind Phasen der Aktivität und Ruhe, Phasen höchster Leistung
und der Regeneration längst eine Selbstverständlichkeit.
Die angegebenen Zeiträume zeigen immer die Phase
der höchsten Organaktivität. Die nicht dargestellte
Phase der geringsten Aktivität liegt auf
der gegenüberliegenden Seite.
Die Organuhr ist eine grosse Hilfe für alle in
der Medizin,
Heilkunde oder Therapie tätigen Menschen, sowie für jeden,
der bewusst mit dem Tagesrhythmus seines Körpers leben möchte.
Zwar sind wir frei, zu tun und zu lassen, was wir wollen,
doch geht das Leben leichter, wenn wir
dem Rhythmus der Organuhr folgen.

www.organ-uhr.de
"Mein
Körper ist in Übereinstimmung mit meinem Geist, mein Geist mit meinen
Kräften, meine Kräfte mit meiner Seele, meine Seele mit dem Nichts.
Wann immer das geringfügigste Ding oder der schwächste Ton auf mich
einwirkt,
ob sie nun weit entfernt sind, hinter den acht Grenzgebieten oder ganz nah
zwischen meinen Augenbrauen und Wimpern, ich werde zwangsläufig mit ihnen
vertraut sein. Allerdings weiss ich nicht, ob ich sie mit den sieben Löchern
meines
Kopfes und meinen vier Gliedmassen wahrnahm, oder ob ich sie mit meinem Herzen
und meinem Bauch und meinen inneren Organen kennenlernte....
...Als ich das Ende aller Dinge in mir und ausser mir erreicht hatte,
wurden meine Augen so wie meine Ohren, meine Ohren so wie meine Nase,
meine Nase so wie mein Mund...
Mein Geist war konzentriert, und mein Körper entspannte sich,
Knochen und Fleisch verschmolzen miteinander, ich erkannte nicht,
wogegen sich mein Körper lehnte und worauf meine Füsse traten,
ich trieb mit dem Wind nach Osten und Westen - wie ein Blatt von einem Baum
oder wie eine trockene Hülse, und ich weiss wirklich nicht, ob es der Wind
war,
der mich ritt oder ich mit dem Wind."
Lieh-Tzu


Das Ohr ist der Ort, an dem alle Meridiane
sich treffen.
Der Franzose Paul Nogier entdeckte in den 50er Jahren den
"Aurikulokardialen Reflex" wodurch es möglich ist über Reflexpunkte
am Ohr Organische Funktionseinschränkungen zuverlässig
zu diagnostizieren. Es sind weit über
100 Referenzpunkte bekannt.
Die
Arzneimitteltherapie ist im asiatischen Raum das verbreitetste
Therapieverfahren. Ausgehend von der Diagnose werden
phytopharmakologische Magistralrezepturen zur Korrektur
gesundheitlicher Störungen verwendet. Die Arzneimitteltherapie
eignet sich zur Behandlung akuter wie chronischer Krankheitsbilder
und lässt sich in idealer Weise mit der Akupunktur verbinden.
Zur Kräutertherapie gehören immer auch
individuell ausgesuchte Ernährungsrichtlinien.
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Klassifikationskriterien
für chinesische Arzneimittel
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Vomitatio
oder Expectoratio
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auswerfend
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Sudatio
|
schweisstreibend
|
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Purgatio
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abführend
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Composito
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harmonisierend
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|
Tepefactio
|
erwärmend
|
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Refrigeratio
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kühlend
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Suppletio
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ergänzend
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Edspulsio
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ableitend
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Während
im Westen die körperliche Ertüchtigung als präventive Massnahme
kaum 200 Jahre Tradition hat, sind zusätzliche physiotherapeutische
Gesundheitsmassnahmen und Bewegungsübungen in der chinesischen
Medizin und der chinesischen Kultur seit mehreren tausend Jahren
ein integrierter Bestandteil.
Es gehören Atemübungen, Gymnastik und Meditation
dazu.