
Dr.
Christian Friedrich Samuel Hahnemann
Dem Begründer der "Homöopathischen Heilkunst" gewidmet.
Hahnemann
- Homöopathie
- Geschichte
- Ahnengallerie
- Bönninghausen
Klinisches
Kompendium der homöopathischen Arzneitherapie für RADAR Anwender
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Denkmal
in Leipzig
|
Denkmal
in Köthen
|
C.F.S.
Hahnemann
|
|
Geschichte
der Homöopathie
|
257
Jahre Samuel Hahnemann (1755-2012)
Dr. Samuel Hahnemann
hat sein Leben der Anwendbarkeit
des hippokratischen Heilgesetzes gewidmet und erfolgreich
bei allen Krankheiten bestätigt.
"Similia
Similibus curantur"
Ähnliches wird durch ähnliches geheilt
Dr. Christian Friedrich Samuel Hahnemann
|
Begründer
der Homöopathie als der in Gesetzesform
gebrachten arzneilichen Heilkunst. |

geboren
in Meissen am 10. April 1755
gestorben in Paris am 2. Juli 1843

"Wage es, weise zu sein"
Des Arztes
höchster und einziger Beruf ist,
kranke Menschen gesund zu machen,
was man heilen nennt.
"Organon der rationellen Heilkunde" § 1
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|
ca.
1780
|
ca.
1790
|
ca.
1800
|
ca.
1810
|
1829
|
Lebenslauf
|
Das
höchste Ideal der Heilung ist
schnelle, sanfte, dauerhafte Wiederherstellung der Gesundheit, oder Hebung und Vernichtung der Krankheit in ihrem ganzen Umfange auf dem kürzesten, zuverlässigsten, unnachteiligsten Wege, nach deutlich einzusehenden Gründen. "Organon der rationellen Heilkunde" § 2 |
| 10.4.1755 |
Christian
Friedrich Samuel wird in Meissen, Deutschland, geboren |
|
1775
|
Samuel
Hahnemann studiert Medizin und Chemie an der Universität
in Erlangen. Er gibt Schriften heraus für Wundärzte mit konkreten Behandlungshinweisen. Er entwickelt die Hygienelehre bei der Wundversorgung und Gesundheitspflege. Ausserdem war er zuständig für die damals in Deutschland verbindlichen Pharmakopoe, dem "Apothekerlexikon". Chemische Studien über das Verhalten der Elemente folgten. |
|
1779
|
Das
Doktorat in Medizin an der Universität in Erlangen erlangt
er mit der Dissertation über die "Ursachen und Behandlung von Krampfzuständen". (Conspectus adfectuum spasmodicorum aetiologicus et therapeuticus) |
![]() John Hunter 1828-1896 faszinierte Hahnemann mit seiner Behandlung der Syphilis |
Es
folgt die Anwendung von Kalkschwefelleber "Hepar sulfuris
Hahnemannii" als Speichelfluss hemmendes Mittel bei der Behandlung der akuten Syphilis. Hahnemann beobachtete, dass sich die gewünschte Heilkraft seiner dynamisierten Arzneien bei zunehmender Verdünnung deutlich schneller, sanfter, gewisser und dauerhafter wirkten, als die häufig zu massiven Gaben seiner Arztkollegen aus der allöopathischen Schule. Diese vergifteten den kranken Menschen systematisch mit Quecksilber, purgierten, liessen zur Ader und schreckten vor nichts zurück. Es herrschten fürchterliche Zustände in der Doktrin und die Verschreibungen bestanden aus unheimlichen Gemischen an Substanzen, deren Wirkung ihm nicht abschätzbar erschien. |
| 1782 | "Mercurius
solubilis Hahnemannii" - Hahnemann führt ein neues Quecksilberpräparat bei der Behandlung der akuten Syphilis ein. Auf Grund kleinsten Verdünnungen waren die von den Kranken gefürchteten Nebenwirkungen der damaligen Standardbehandlung nicht mehr anzutreffen. Weitere Gaben von Quecksilber waren nach Beginn des "katarrhalischen Fiebers" indes nicht mehr notwendig, um einen günstigen Heilverlauf zu bewirken. |
| 1784 |
"Anleitung
zur Behandlung alter Schäden und faulen Geschwüren", |
| 1788 | "Galle
und Gallensteine" Das Fäulnis hemmende Mittel Argentum-nitricum (Silbernitrat) wird von ihm in einer Verdünnung von 1:500 zur Konservierung von Fleisch in der Küche eingeführt. "Es nimmt den faulen Geruch". In einer Verdünnung von 1:1000 benutzte er dasselbe deshalb auch als Gurgelwasser bei der Diphtherie. |
| 1789 |
Noch
vor der französischen Revolution unterscheidet Hahnemann |
|
Kurz
darauf veröffentlicht er die Schrift "Thuja
als Heilmittel"
bei der akuten Gonorrhoe. Im Herbst erscheint eine Studie über das "Prinzipium adstringens bei Pflanzen" |
|
| 1790 |
Hahnemann
macht den bis heute im Zusammenhang mit der
Homöopathie bekannten "Chinarinden-Selbstversuch" und schloss daraus, auf Grund des Ähnlichkeitsgesetzes, dass Chinarinde ein Heilmittel für Wechselfieber sein muss, da er selbst während seinen Versuchen mit dieser Arznei in kleinsten Mengen, Symptome dieser Krankheit erfahren hatte, die sobald er mit der weiteren Einnahme seiner Zubereitung, von selbst wieder verschwanden. |
|
Hahnemann
unterbrach frustriert seine praktische Tätigkeit als Arzt,
weil er die beobachteten Folgen der Arzneibehandlung nach universitären Anweisungen nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren konnte, und weil ihm zu wenig eigenes Erfahrungswissen zur Verfügung standen, seinen Patienten eine heilsamere Behandlung zukommen zu lassen. Ausserdem kam er bei den Apothekern in Verruf, die ihm mit zunehmendem Erfolg seiner Behandlungen, die Herstellung seiner selbst zubereiteten Verdünnungen verboten, ihn deshalb verfolgten und bestraften. Es folgten mehrere Jahre Übersetzertätigkeit medizinischer Abhandlungen, meist Dissertationen aus aller Welt. Hahnemann soll neun alte Sprachen beherrscht haben. |
"Man
ahme der Natur nach,
welche zuweilen eine chronische Krankheit
durch eine andere hinzukommende heilt,
und wende in der zu heilenden Krankheit,
dasjenige Arzneimittel an, welches
eine andere, möglichst ähnliche,
künstliche Krankheit zu erregen
im Stande ist, und jene wird
geheilt werden;
similia similibus."
Dr.
Samuel Hahnemann
1796
Similia
- Simplex - Minimum
"Ähnlichkeitsgesetz"
- "Einzelsubstanz" - "Geringste Dosierung"
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|
ca.
1810
|
ca.
1820
|
1829
|
ca.
1830
|
1841
|
| 1796 |
Beinahe
gleichzeitig mit dem Beginn der ersten Pockenimpfversuchen |
|
Mit
den ersten Impfungen traten naturgemäss auch die ersten |
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| 1800 | Die
Elektrizität und weitere bahnbrechende technische Errungenschaften binden zu Beginn des neuen Jahrhunderts die Aufmerksamkeit der Bevölkerung magisch an sich - Tiefgreifende Veränderung des Weltverständnisses finden in der Gesellschaft statt. Es beginnt das Zeitalter der rationalen Vernunft in allen Lebensgebieten. 1805 - Hahnemann 50 Jahre alt ![]() |
| 1810 |
"Organon
der rationellen Heilkunde |
| 1811 | Reine Arzneimittellehre mit Materia Medica der Antipsorischen Arzneien |
| 1816 |
Hahnemann
beschäftigt sich ununterbrochen mit den unzureichenden "Diese
höchst ernste Frage beschäftigte mich seit den Jahren |
| 1819 | "Organon der Heilkunst" 2. Auflage |
| 1821 | Die
Homöopathik Hahnemanns breitet sich in Windes Eile über die ganze Welt aus bis nach China, Neuseeland und Australien. In Amerika und Indien jedoch erfreute sie sich besonderer Beliebtheit. (Siehe Kapitel Amerika)
Prinz Schwarzenberg, Hahnemanns prominentester Patient. |
| 1824 | "Organon der Heilkunst" 3. und verbesserte Auflage |
| 1826 | "Organon der Heilkunst" 4. und verbesserte Auflage |
| 1828 | "Organon der Heilkunst" 5. und verbesserte Auflage |
| 1828-1830 |
Hahnemann
feiert seinen 73. Geburtstag. Er lässt sein Lebenswerk, |
| 1829 | Am
10. August feiert Samuel Hahnemann mit seinen engsten Freunden sein 50 jähriges Doktorjubiläum in Köthen. Gottfried
Lehman, Hahnemanns allöopathischer Assistent in Köthen. |
| 1830 | Hahnemanns
Frau Henriette Johanna Küchler stirbt in Köthen. Aus der Ehe gingen zehn Töchter und ein Sohn hervor. |
| 1833 | Hahnemann
veröffentlicht während der Cholera in Europa vier Abhandlungen über die Behandlung von Epidemien. Er setzte Kampfer augenscheinlich erfolgreich als "Heil- und Schutzmittel" ein, weil er verdächtigte, dass die Ursache bei epidemischen Massenerkrankungen bei "unsichtbar kleinen Lebewesen" liegen müsse. Hahnemann war in der praktischen Anwendung seiner Heillehre den meisten "neuen" Entdeckungen der Zeit und selbst dem legendären Franzosen Louis Pasteur um ein Viertel Jahrhundert bei der Behandlung der Infektionskrankheiten voraus. Tatsächlich ist der Kampfer ein kräftiges Desinfektionsmittel und Antibiotikum. Es gelang Hahnemann dadurch das Massensterben an Cholera in den von ihm betreuten Landstrichen auf ein Minimum zu reduzieren. Er verwendete dazu den Kampfer selbstverständlich in einer tieferen Verdünnung zusammen mit weiteren ausgewählten Arzneien. Sein Verdienst ist in diesem Zusammenhang die bereits bekannte Hygienelehre zur Vermeidung von "Ansteckungszunder". Die Lehre selbst geht ebenfalls auf die Antike zurück zur griechischen Göttin "Hygieia". Allerdings wurde Sie besonders im Mittelalter sträflich vernachlässigt. Der Erfolg in der Anwendung der Homöopathischen Heilgesetze erwies sich selbst bei den gefürchteten Infektionskrankheiten als heilsam. Hahnemann Verdienst sind demnach ebenso die wesentlichsten Grundlagen zur Entwicklung der klinischen Bakteriologie gutzuschreiben - bereits 25 Jahre bevor die Existenz von Mikroben im Labor von Louis Pasteur und Robert Koch definitiv bestätigt wurden. |
| 1835 | Hahnemann
heiratet im stattlichen Alter von 80 Jahren die 35jährige Französin Mélanie d'Hervilly und wandert nach Paris aus, wo er vorwiegend von der feinen Gesellschaft um ärztliche Behandlung gebeten wurde. Einen Wochentag hielt er jedoch weiterhin seine kostenlose Armensprechstunden. Seine Frau Mélanie d'Hervilly wurde die erste praktizierende Homöopathin in der Geschichte der Homöopathie. Sie arbeitete zusammen mit dem Meister in einer gemeinsamen Praxis in Paris, deshalb wurde sie nach seinem Tod zu drei Wochen Gefängnis verurteilt. |
| 1835-1839 | "Die
chronischen Krankheiten - ihre eigentümliche Natur und homöopathische Heilung" 2. erweiterte Auflage |
| ab 1821 | Die
Homöopathik Hahnemanns breitet sich in Windes Eile über die ganze Welt aus bis nach China, Neuseeland und Australien. In Amerika und Indien jedoch feierte sie ihrer grössten Beliebtheit. |
| 1843 | Hahnemann
stirbt am 2. Juni im
89. Lebensjahr in Paris, an den Folgen einer hartnäckigen Bronchitis. Er wird auf dem Friedhof Montmartre begraben und später nach "Père Lachaise" umgesiedelt. |
| 1843 | Robert
Koch
wird geboren. Der Bakteriologe erhält 1905
den Nobelpreis für Medizin für seine Forschungstätigkeit bei der Behandlung der Tuberkulose. |
| Seine
Arbeiten mit dem Davoser Arzt Carl Spengler
über die Tuberkulose gehören zu den wertvollsten Beiträgen zur Immunologie. Doch das Penizillin eroberte jetzt die Welt als Allheilmittel im Sturm und erübrigte sämtliche weiteren Bemühungen der Wissenschaft über die vererbte Konstitution. Der weltweite verantwortungslose Umgang mit den zuvor gefürchteten Infektionskrankheiten und infektiösem Krankheitsmaterial, allein durch dieses Medikament, ist stark in Verdacht geraten, an der Entwicklung von Immunschwächekrankheiten wie AIDS mitverantwortlich zu sein.
Apotheker Thomas Lappestellte zuverlässig die Arzneien nach Anweisungen Samuel Hahnemanns her. |
|
| 1844 | John Dalton, Begründer der Chemischen Atomtheorie stirbt. |
| 1845 | Wilhelm
Röntgen
wird
geboren. Erhält 1901 den Nobelpreis für Medizin. Faradey beweist, dass das Magnetfeld die Schwingungsrichtung des Lichtes in der Materie beeinflusst. |
| 1859 | Darwin veröffentlicht seine umstrittenen Abstammungslehren. |
| Rudolf Virchow definiert die Zellularpathologie. | |
| 1884 | Gregor Mendel stirbt, Gründer der Vererbungslehre. |
| 1895 | Louis
Pasteur
widerruft seine Theorien und verkündet auf
dem Sterbebett, dass sämtliche seiner Forschungsstatistiken zur Bakteriologie gefälscht sind. |
| 1921 | "Organon
der rationellen Heilkunde" 6. Auflage Die sechste Ausgabe mit vielen Erweiterungen, neuen Herstellungsverfahren für homöopathische Arzneien und Dosierungsrichtlinien erscheint erst 111 Jahre nach der ersten Ausgabe. Richard Haehl kaufte mit finanzieller Unterstützung von William Boerike und James William Ward aus San Francisco den Nachlass und die Manuskripte sowie einer Abschrift von der Familie Bönninghausen. Die Herstellung und Dosierung von den sogenannten "Q-Potenzen" wird darin publik, doch erst durch die Schweizer Rudolf Flury und Antoine Nebel werden Hahnemanns Anweisungen zur Anwendung dieser Dosierungen der homöopathischen Nachwelt bewusst. Willmar
Schwabe (1878-1935) verlegt Hahnemanns
Organon im Selbstverlag in Leipzig. Schwabe ist der grösste Hersteller Homöopathischer Arzneimittel in Europa. Er entwickelt die Potenziermaschinen. |
| 1941 1942 1945 |
Massenproduktion
von Plutonium-Bomben
entdeckt durch Seaborg Erste Kernverschmelzungen mit Uran. Atomwaffen Testversuche in Los Alamos; Manhattan Project, Oppenheimer. Atomtests in New Mexiko. Uranium "Little Boy" über Hiroshima und Plutonium "Fat man" über Nagasaki abgeworfen. |
| 1956 |
"Die
chronischen Krankheiten -
ihre eigentümliche Natur und homöopathische Heilung" 1. Nachdruck der 2. Auflage |
| 2000 siehe Seite "Aktuell" |
Die
alten Seuchen der Menschheit, die venerischen Krankheiten scheinen ausgerottet und die Infektionskrankheiten im Griff zu sein. Doch in Wirklichkeit sind sie niemals geheilt worden und leben in den zur Zeit lebenden Generationen ungehindert in ihrer hereditären Form verschleiert weiter. Denn die Symptome und Krankheiten haben sich "nur" verändert. Die modernen Krankheiten sind in Ihrer Destruktivität kaum zu vergleichen mit den alten gefürchteten Seuchen. Ihre Dynamik hat sich in dieser Zeit, wie die Symptome auch, verinnerlicht. Die medizinische Herausforderung wird heute immer deutlicher konfrontiert mit noch nie dagewesenen Phänomenen. Ausserdem sind die toxischen allöopathischen und ökologischen Einflüsse auf den biologisch lebenden Organismus stetig gestiegen. Die Folgen sind in den einseitig destruktiven Erkrankungen, wie Krebs, Diabetes, Asthma, Geistesstörungen, usw. klar erkennbar. |
Organon
der Heilkunst, § 3

Organon der Heilkunst, 6. Auflage, 1921
Verlag Willmar Schwabe, Leipzig
1.
Sieht der Arzt deutlich ein, was an Krankheiten, das ist, was an jedem
einzelnen Krankheitsfalle insbesondere zu heilen ist
(Krankheits-Erkenntnis, Indikation)
2.
Sieht er deutlich ein, was an den Arzneien, das ist, an jeder Arznei
insbesondere, das Heilende ist
(Kenntnis der Arzneikräfte)
und
3.
Weiss er nach deutlichen Gründen das Heilende der Arzneien dem
was er an dem Kranken unbezweifelt Krankhaftes erkannt hat,
so anzupassen, dass Genesung erfolgen muss, anzupassen sowohl
in Hinsicht der Angemessenheit der für den Fall nach ihrer Wirkungsart
geeignetsten Arznei als auch in Hinsicht der genau erforderlichen
Zubereitung und Menge derselben
(Wahl des Heilmittels, rechte Gabe, Dosierung)
4.
und der gehörigen Wiederholungszeit der Gabe: - kennt er endlich
die Hindernisse der Genesung in jedem Falle und weiss sie hinwegzuräumen,
damit die Herstellung von Dauer sei: so versteht er zweckmässig
und gründlich zu handeln und ist ein echter
Heilkünstler."
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|
Johanna
Henriette Leopoldine
Hahnemann-Küchler 1764-1830 |
Melanie
Hahnemann-d'Hervilly Gohier 1800 - 1878 |
|
Erste
Frau von Samuel Hahnemann
zehn Töchter und ein Sohn geboren |
Zweite
Frau Samuel Hahnemanns
Er heiratete die 35jährige im Alter von 80 Jahren |
|
starb
in
Köthen |
Erste
Homöopathin
Paris |
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|
Radierung
|
Auf
dem Totenbett in Paris - 2. Juni 1843
Original im Hahnemann Museum Stuttgart |
Grabstätte
auf
Père Lachaise |
Hahnemanns
Todesanzeige
Allgemeine Homöopathische Zeitung, Leipzig
den 10. Juli 1843
Aus
einem Brief von G.H.G. Jahr, Paris den 4. Juni
|
Am
10. April, also an seinem Geburtstage, war ich das letzte mal
bei Hahnemann, den ich überhaupt überhäuften Geschäfte wegen nur selten besuchte. Gegen den 15. April erkrankte er an seinem gewöhnlichen Frühlingsleiden, einem Bronchialkatarrh, der ihn so angriff, dass seine Frau niemanden vorliess, so dass man ihn schon mehrmals für tot aussagte, was jedoch immer glücklich widerlegt war. Schon immer hatte ich mir vorgenommen, selbst doch wieder einmal hinzugehen, als ich gerade mit Ihrem Schreiben zugleich eine Bitte von Frau Hahnemann erhielt, in welchem sie mich ersuchte, doch denselben Tag noch zu ihr zu kommen. Ich ging gleich, Ihren Brief an ihn in der Tasche, und wurde auch sogleich in Hahnemanns Schlafzimmer eingelassen. Hier aber - denken Sie sich den Augenblick! - anstatt Hahnemann, den alten, lieben, freundlichen Greis mir entgegenlächeln zu sehen, finde ich seine Frau ausgestreckt auf dem Bette, in Tränen zerfliessend und ihn daneben - kalt, starr und seit 5 Stunden schon hinübergegangen in das Leben, wo kein Streit, keine Krankheit, kein Tod mehr ist! - Ja, unser ehrwürdiger alter Vater Hahnemann hat seinen Lauf vollendet! Eine Lungenlähmung hat, nach sechswöchigem Krankenlager, auf dem er immer schwächer wurde, seinen Geist von seiner müden Hülle befreit. Seine geistigen Kräfte hatten ihn bis zum letzten Augenblicke nicht verlassen, und obschon seine Stimme immer unverständlicher wurde, so zeugten doch seine gebrochenen Worte, von der fortwährenden Klarheit seines Geistes und der Ruhe, mit der er sein Ende herannahen sah. Gleich im Anfange seiner Krankheit hat er seinen Umgebungen gesagt, dass diese seine letzte sein werde, indem seine Hülle verbraucht sei. Wirklich gelitten hatte er eigentlich nur ganz zuletzt, als die Engbrüstigkeit immer mehr zunahm. Als ihm in einem solchen Anfall seine Frau sagte: "Die Vorsehung wäre Dir eigentlich einen Erlass aller Leiden schuldig, weil Du so viele andere gelindert und in Deinem mühevollen Leben so manche Beschwerde erduldet," antwortete er: "Mir? - warum denn mir? - Jeder auf dieser Welt wirkt nach den Gaben und Kräften, die er von der Vorsehung empfangen, und findet ein Mehr oder Weniger nur vor dem Richterstuhl der Menschen, nicht aber von der Vorsehung statt; die Vorsehung ist mir nichts, ich aber bin ihr viel, ja alles schuldig." |
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Denkmal
in Köthen
|
Zeichnung
von Melanie
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Gedenkbild
|
Denkmal
in Dessau
|

Samuel Hahnemann Denkmal in Leipzig
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"Organon der Heilkunst"
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www.homoeotech.ch
Vier von Hahnemanns
zehn Töchter
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1789-1857
|
1795*
|
1803*
|
1805-1865
|
|
Amelia
|
Frederique
|
Eleonore
|
Charlotte
|
Clemens Maria Franz
von Bönninghausen
Lebenslauf

1785
- 1864
Hahnemanns Schüler
| 1828 |
Der von den von den Ärzten der Medizin bereits aufgegebene Bönninghausen wurde durch die Homöopathie von seiner eitrigen Schwindsucht (Tuberkulose) mit einer einzelnen Gabe Pulsatilla in der 30. Centesimalpotenz, und einer Folgegabe Sulfur C30 in einem Abstand von 4 Wochen vollständig geheilt. Er wurde durch seine persönlichen Erlebnisse entschiedener Anhänger der Homöopathie und Hahnemanns eifrigster Schüler. Zuvor war er Agronom. |
| 1830 |
Bönninghausen
studiert die Homöopathik äusserst fleissig und |
| 1833 | "Übersicht
der Hauptwirkung der Antipsorischen, Antisykotischen und Antisyphilitischen Arzneien". "Homöopathische Therapievorschläge für die Behandlung von Wechselfieber". "Die Homöopathie - ein Lesebuch für das nicht gebildete Publikum". "Verbotene und erlaubte Genüsse". Beschreibung der Eigentümlichkeit von 123 homöopathischen Arzneien, Komplementärarzneien und deren Arzneiverwandtschaften. Bönninghausen erforschte und beschrieb noch eindringlicher als Hahnemann selbst, die weiterhin verbreiteten Folgezustände der bereits demonstrierten Impfkomplikationen und gibt das Antisykotikum "Thuja occidentalis" als Hauptmittel bei der Behandlung der Impfkrankheit an. |
| 1835 | Erstes
"Repertorium der Nicht-psorischen Arzneien".
Eine Anleitungen für den Praktiker, womit er die passenden Arzneien auf Grund der individuellen Symptome des Kranken besser finden kann. Hahnemann war von seinem Werk begeistert. |
| 25.7.1843 | Auf
Grund seiner Erfolge mit potenzierten Heilmitteln wurde der Freiherr Clemens Maria von Bönninghausen zum ersten kaiserlich geschützten"Heilpraktiker" und für die Ausübung seiner "homöopathischen Heilkunst" unter Verordnung geschützt. |
| 1846 | "Das
Therapeutische Taschenbuch"
- Bönninghausens bedeutendstes Werk. Physiognomik der Homöopathischen Arzneimittel, Homöopathisches Repertorium mit Geniushinweisen. Erste Erfahrung mit hohen Potenzen bei der Behandlung von Tieren. Die C200 wird gängige Potenz, da sie sich bei akuten Krankheiten als besonders wirkungsvoll erweist. |
| 1848 | Bönninghausen
wird in den Vereinigten Staaten von Amerika zum Ehrendoktor ernennt. |
| 1849 | "Verhütung
und Behandlung der asiatischen Cholera für nicht Ärzte" "Wirkungen der Heilmittel in Abhängigkeit zur Tageszeit und Gemütszustand". Alphabetisch angeordnetes "Repertorium der Antipsorischen Arzneien". Mit Prolog von Hahnemann zu den Dosierungsfragen. |
| "Die Aphorismen des Hippokrates" | |
| 18.1.1864 | Gestorben an einem Schlaganfall. |
Die
Ausbreitung der Homöopathie
in aller Welt
"Hahnemann
und seine Entdeckung gehören nicht nur Deutschland,
sondern der ganzen Welt."
Worte des Finanzministers Griggs zur Einweihung des
Hahnemann Denkmals
in Washington am 21. Juli 1900, unter Anwesenheit des amerikanischen
Präsidenten MacKinley. Wohl kein Kulturland gab es, in das nicht Hahnemanns
Heilmethode eingedrungen wäre und sich durch ihre Erfolge am Krankenbette
siegreich Bahn gebrochen hätte. Die Homöopathie breitet sich schnell
über die ganze Neue Welt aus.
1810
- 1820 - 1850
- 1880 - 1900
- 1930 - 1960-
2000
Deutschland
- Österreich - Dänemark
- Italien - Ungarn -
Polen - Schweden - Schweiz
England - Schottland - Irland
- Wales - Frankreich - Holland
- Spanien - Portugal
USA - Belgien - Brasilien
- Surinam - Kolumbien - Uruguay
- Paraguay - Chile - Mexiko
Afrika - Kapland - Sudan
- Mocambique - Ägypten
- Indien - China
Kanada - Neuseeland - Australien
- Kuba
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Schüler,
Zeitgenossen und
Nachfolger Hahnemanns
Die
folgenden Homöopathen haben trotz anhaltendem Widerstand der
Wissenschaft wesentlich zur weltweiten Ausbreitung, Entwicklung
und
erfolgreichen Anwendung der Homöopathie Samuel Hahnemanns beigetragen.
Es gebührt ihnen der Dank der Menschheit.
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|
1788-1860
|
1794-1847
|
1785-1874
|
1784-1849
|
1786-1840
|
|
Johann
Ernst Stapf |
Gustav
Wilhelm Gross |
Clemens
Maria
Franz von Bönninghausen |
Moritz
Müller |
Hans
Burch
Gram |
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|
1795-1874
|
1795-1869
|
1800-1875
|
1762-1836
|
1796-1853
|
|
Karl
Julius
Aegidi |
Johann
Martin Honigberger |
Georg
Heinrich Gottlieb Jahr |
Christoph
Wilhelm Hufeland |
Franz
Hartmann |
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|
1788-1853
|
1796-1862
|
1796-1862
|
||
|
Friedrich
Jakob Rummel |
Karl
Gustav Franz |
Semen
Korsakov |
Carl
Haubold |
Carl
Georg
Christian Hartlaub |
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|
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|
1804-1848
|
1800-1880
|
1801-1973
|
1769-1863
|
1800-1885
|
|
Ludwig
Griesselich |
Constantin
Hering |
Johann
Wilhelm Arnold |
Graf
Sebastian Des Guidi |
Theodor
Johann Rückert |
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Schüler
Hahnemanns bringt die Homöopathie 1821 nach Kopenhagen, wo er Gram lehrt |
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|
1801-1892
|
1800-1868
|
1765-1846
|
1818-1877
|
|
|
Julius
Weihe Herford |
Carl
Friedrich
Gottfried Trinks |
Hans
Christian Lund |
Traugott
Kirsten Leipzig |
Clothar
Müller Leipzig |
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|
1813-1870
|
1820-1896
|
1815-1891
|
1821-1906
|
1812-1888
|
|
Arthur
Lutze |
Charles
Gottleib
Raue |
Samuel
Lilienthal |
Bernhardt
M.
Fincke |
Graf
Adolf
von Zur Lippe |
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|
1818-1897
|
Zentralverein
|
1826-?
|
1812-1894
|
1821-1898
|
|
Carl
Bojanus |
Johannes
Rokowsky |
Leopold
Friedrich Robert Süss-Hahnemann
|
Friedrich
Flemming |
Wilhelm
Heinrich Schüssler |
![]() Hufeland war Hausarzt von J. W. Goethe |
Globulimaschine des Apothekers Willmar Schwabe Leipzig |
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||
|
|
1796
|
Deutschland
|
Samuel
Hahnemann
|
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1816
|
Österreich
|
Mathias
Marenzeller
|
![]() Joseph von Quarin 1733-1814 hat in Wien Hahnemann als bevorzugter Schüler auf seine privaten Visiten im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder mitgenommen und ihm eine praktische Ausbildung zukommen lassen. |
|
|
1821
|
Italien
|
Necher
|
|
|
|
1821
|
Dänemark
|
Hans
Christian Lund
|
|
|
|
1822
|
Ungarn
|
J.
v. Bakody
|
|
|
|
1823
|
Russland
|
Adam
|
|
|
|
1824
|
Polen
|
Bigel
|
|
|
|
1825
|
USA
|
Hans
Burch Gram
|
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|
|
1826
|
Schweden
|
Wahlenberg
|
|
|
|
1827
|
Schweiz
|
Franz-Joseph
Siegrist, Basel |
1795-1840
|
|
|
1827
|
England
Schottland
|
Frederick
Harvey Foster Quin, London (1799-1878) |
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|
|
1827
|
Surinam
|
Constantin
Hering
|
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|
|
1828
|
USA
|
Wesselhoeft
|
|
|
|
1829
|
Belgien
|
van
Moor
|
|
|
|
1829
|
Indien
|
Honigberger
Martin
|
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|
1830
|
Frankreich,
Lyon
|
Graf
Des Guidi
|
![]() |
|
|
1830
|
Spanien
|
Querol
und
Folch |
![]() Pernie Jose Y Nunez 1805-1879 |
|
|
1830
|
Kapland
|
Philip
|
|
|
|
1831
|
Holland
|
J.
Schönfeld
|
|
|
|
1833
|
USA
|
Constantin
Hering
|
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| 1833 |
![]() |
Antoine
Pétroz (1781-1859) gründet die "Société homéopatique de Paris" in Frankreich |
||
![]() |
1835
|
Paris |
Samuel
Hahnemann
in Paris mit Melanie d'Hervilly-Gohier |
![]() |
|
Hugh
Cameron
1810-1897 Hahnemanns Schüler in Paris |
![]() |
Clemens
Maria Franz
von Bönninghausen bekommt in Paris eine kaiserliche Sondergenehmigung zur
Ausübung seiner Heilkunst
mit potenzierten Arzneien. |
||
|
|
1836
|
Portugal
|
F.
G. Galvao
|
|
|
|
1837
|
Irland
|
C.
Luther
|
![]() Joao Vicente Martins übersetzt Organon in portugiesisch |
|
|
1837
|
Brasilien
|
Jahn
|
|
|
|
1837
|
Kolumbien
|
![]() |
|
|
1842
|
Brasilien
|
Benoit
Mure
1809-1858 |
||
|
|
1845
|
Kuba
|
J.
Bramon
|
|
|
|
1845
|
China
|
Yvan
Callery
|
|
|
1845
|
Kanton,
Macao
|
Lagrenée
|
||
|
|
1847
|
Indien
|
S.
S. Brooking
|
|
|
1847
|
Indien
|
Nolasco
|
||
|
|
1847
|
Mocambique
|
Monteiro
|
|
|
|
1848
|
Canada
|
v.
Schrader
|
|
|
1848
|
Canada
|
Lancaster
|
||
|
|
1848
|
Chile
|
Garcia
|
|
|
1848
|
Chile
|
Augusto
Gusmao
|
||
|
|
1848
|
Paraguay
|
Chedifer
|
|
|
|
1849
|
Uruguay
|
Korth,
Lopez
Estrazulas |
|
|
1851
|
Ägypten
|
v.
Sonnenberg
|
||
|
|
1851
|
Ägypten
|
Mure
|
|
|
|
1852
|
Sudan
|
Mure
|
|
|
|
1853
|
Mexiko
|
Navarette
|
|
|
1853
|
Mexiko
|
R.
Cormellas
|
||
|
1853
|
Mexiko
|
J.
M. Carbo
|
||
|
|
1853
|
Neuseeland |
Fischer
|
|
|
|
1859
|
Australien
|
v.
Rochlitz
|
|
| 1894 | Californien | Samuel Lilienthal |
![]() |
|
| Argentinien |
![]() |
|
||
|
|
1932
|
Griechenland
|
George
Vithoulkas
Alternativer Nobelpreisträger |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
1825-1917
|
1829-1899
|
1836-1909
|
1836-1906
|
1837-1902
|
|
Jean-Pierre
Gallavardin |
Edwin
Moses
Hale |
Henry
C.
Allen |
Heinrich
Goullon sen. |
Thimoty
Field
Allen |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
1838-1917
|
1840-1901
|
1840-1900
|
1841-1910
|
1847-1885
|
|
Eugene
Baumaris
Nash |
James
Compton
Burnett |
Gustav
Puhlmann |
Pater
August
Müller |
Ernest
A.
Farrington |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
1849-1916
|
1849-1929
|
1853-1931
|
1854-1925
|
1856-1931
|
|
James
Tayler
Kent |
William
Boericke |
John
Henry
Clarke |
John
Henry |
Frederica
E.
Gladwin |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
1857-1943
|
1866
- 1951
|
1861
- 1942
|
|
1861-1935
|
|
Margaret
Lucy
Tyler |
Hans
Wapler |
Robert
Bosch |
Fred
H.
Lutze |
Cyrus
Maxwell
Boger |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
1875-1965
|
1878-1935
|
1878-1935
|
1878-1935
|
1880-1963
|
|
Albert
Schweitzer |
Willmar
Schwabe
Komerzienrat |
Willmar
Schwabe |
Willmar
Schwabe |
Léon
Vannier |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
Homotoxikologie
|
1852
- 1934
|
1886-1936
|
1894-1987
|
1896-1967
|
|
Hans
Heinrich
Reckeweg |
Emil
Schlegel |
Eduard
Bach Darmnosoden |
Pierre
Schmidt |
Elizabeth
Wright Hubbard |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
Athen
1932*
|
New
Dehli
1948* |
Nizza
1954*
|
Olten 1962*
|
Einsiedeln
1967*
|
|
Georges
Vithoulkas |
Mohinder
Singh Jus |
Yves
Laborde |
Georg
Markus
Kissling |
Lukas Gregor
Bruhin |
Ahnen der Homöopathie in Amerika

Samuel
Hahnemann Denkmal
Washington, USA
Am 21. Juli 1900
unter Anwesenheit des amerikanischen
Präsidenten MacKinley eingeweiht.
Homöopathie in England
und Schottland
Homöopathie in der
deutschsprachigen
Schweiz
![]()
| 1827 | Franz Joseph Siegrist |
(1795-1840) Basel, 1829 Gründungsmitglied des Zentralvereins |
| Nusser (gest. 1853) | Prospektor für Anatomie, Basel | |
| 1828 | Altherr | St. Gallen |
| 1828 | Zopfy
Samuel (1806*) Glarus |
Carl
Spengler, Davos (1860-1937)arbeitet mit Robert Koch an potenzierten Tuberkulin Nosoden |
| J. J. Schelling | St. Gallen | |
| 1831 | Pierre Dufresne | Genf (1786-1836) |
| Longchamps | Fribourg (+1861) | |
| Pechier Charles | Genf (1782-1853) | |
| Bruckner Theophil | Basel (1821-1896) | |
| Johann Ignaz Hoppe | Basel (1811-1891) | |
| Karl
Krieger (1817-1874) |
Bern,
gründet mit Zopfy und Bruckner den "Verein homöopathischer Ärzte der Schweiz" |
|
| Schädler Emil | Bern (1822-1890) | |
Henry
Duprat |
||
| 1870 | Siegrist
Albert
(+1906) (Sohn von Franz Joseph) |
Führt
in Basel ein homöopathisches Krankenhaus mit 12 Betten. |
| 1910 | Jakob Aebly | Zürich (gest. 1934) |
| 1918 | Scheidegger | Frau
Merian-Iselin stiftet in Basel stiftet ein grösseres Krankenhaus. |
| 1920 | ![]() Erich Nebel (1870-1954) Genf |
Pierre
Schmidt (1894-1987) Genf ![]() ![]() |
| 1930 | Heinrich
Messmer gründet am 30. November 1930den "Schweizerischen Verein für Homöopathie" SVH, in Bern. Ein Informationsorgan für den interessierten Laien und Freunde der Homöopathie. Besteht bis heute mit den gleichen Zielsetzungen.
sekretariat@verein-homoeopathie.ch Bestellen Sie unverbindlich das Jahresprogramm ! www.verein-homoeopathie.ch |
|
| 1931 | ca. 35 Homöopathen in der Schweiz. | |
![]() Rudolf Flury (1903-1977) |
||
| 1950 | In
der Nachkriegszeit und besonders seit der Erfindung des Penizillins (1943)
geriet das Wissen über die Anwendung der Homöopathik in der Schweiz fast in Vergessenheit. Nur wenige Ärzte praktizierten die Kunst Hahnemanns, mit der Natur zusammen zu heilen. Die Gesellschaft ist zusehends von der Hoffnung auf Fortschritt in der "Wissenschaft" verblendet. |
|
| Darunter
sind Ernst Bauer in Arosa, Jost
Künzli von Fimmelsberg, Erich Nebel sowie Pierre Schmidt in Genf. Alle waren auf Grund ihrer miasmatischen Kenntnisse bedeutende Kapazitäten in der Heilung von Tumoren durch Arzneimittel, so wie dies James Compton Burnett vorgezeigt hat. |
||
| 1970 | Robert Schore | |
![]() |
Jost
Künzli von Fimmelsberg (1915-1992) |
|
|
Voegeli
Adolf
(1898-1993) |
![]() |
|
| Albonico Hans Ulrich | ||
| Mattmann Peter | Vertreter der "argentinischen" Elizayaga Methode | |
Homöopathie
in der welschen
Schweiz und in Frankreich
| 1824 | E. v. Brunnow | Homöopathie
begeisterter Laie, der von Hahnemann behandelt wurde, übersetzt das Organon ins französische. |
| 1827 | Bigel,
Elsässer in Warschau |
"Examen
théoretique et pratique de la méthode curative du Dr. Hahnemann, nommée Homéopathie". |
| 1830 | Sebastian
Graf Des Guidi (1769-1863) |
Lyon,
ein Italiener bringt die Homöopathie nach Frankreich, die er 1828 von Cimone in Puzzuoli und Romani in Neapel gelernt hatte, nachdem seine seit langem kranke Frau durch die Homöopathie geheilt wurde. Bevor er nach Frankreich zurückkehrte, ging er noch nach Köthen zu Hahnemann. Durch Guidi wurde Lyon zum Zentrum der Homöopathie in Frankreich. Wahrscheinlich haben aber bereits vorher Homöopathen aus der Schweiz das Elsass versorgt. |
| 1830 | Paris, der schottische Arzt | Frederik
Harvey Foster Quin
(1799-1878) kommt nach Frankreich. Er war zuvor (seit 1827) Homöopath in London. |
| 1832 | Pierre Dufresne Genf | Der
grösste Einfluss auf die französische Homöopathie ging von Genf in der Schweiz aus. |
| 1832 | Curie kommt in Mülhausen in Kontakt mit der Homöopathie. | |
| 1833 | 6
Homöopathen aus Genf gründen in Lyon die "Société Homéopathique Gallicane", darunter Pierre Dufresne. |
|
| 1833 | Pétroz gründet in Paris die "Société homéopathique de Paris". | |
| 1833 | Curie
und Simon
gründen die erste einer Reihe von französischen Homöopathischen Zeitschriften. Léon Simon (1798-1867) zusammen
mit Pétroz, Bönninghausen und Hahnemann in Paris. |
|
| 1834 | Lyon
wird Zentrum |
Einflussreich
sind Dessaix, Rapou (Vater und Sohn) sowie: Alphons
Noack aus Leipzig.(1809-1987)
|
| 1834 | Acht
elsässische Homöopathen sind Mitglied im "Badischen Verein" der Homöopathie. |
|
| 1835 | In
Frankreich praktizieren 50 Ärzte die reine Homöopathie Samuel Hahnemanns. |
|
1843 |
Freiherr Clemens Maria Franz von Bönninghausen | wird
als einziger nicht ärztlicher Naturheilpraktiker auf kaiserlichen Erlass und auf Grund seiner Erfolge bei Kranken mit seinen potenzierten Heilmitteln zur Ausübung seiner Kunst ausnahmsweise toleriert. Ansonsten sind bis heute in Frankreich ausschliesslich Ärzte der universitären Doktrin zur Ausübung der Homöopathie autorisiert. Frankreich und Österreich sind darin bis heute strikt. |
| 1843 |
Melanie
d'Hervilly-Gohier
Hahnemann Bild ca. 1875 |
wird
zu drei Wochen Gefängnis wegen der Ausübung der Hahnemannschen Homöopathie in Paris verurteilt. |
![]() |
George
Henry Bute 1792-1876 |
|
![]() |
Le
Telier Präsident der "Société francaise de l'homéopathie" |
Jean
Pierre Gallavardin 1825-1917 |
| 1863 | In Frankreich praktizieren 600 Ärzte Homöopathie | |
|
Heinrich
Goullon
(1836-1906) |
![]() Jules
Gallavardin 1872-1917 |
|
| 1900 | "
Nous n'intéressons pas assez les laïcs à notre oeuvre
et pourtant ils sont un facteur très important dans la propagation de notre doctrine " |
"Congrès
international de Paris" Homöopathie wird durch Doktrin verunmöglicht. ![]() |
| 1930 | ||
![]() |
Orthon-André
Julian (1910-1984) |
Edouard
Vannier
(1868-1943) Sohn Jean, links und Pierre, rechts. ![]() Gilbert
Charette (1878-1953)Léon Vannier (1880-1963) |
![]() Maurice Fortier-Bernoville (1896-1939) |
![]() Genfer Kongress der "Liga Homoeopathica Internationalis" 1931 |
|
| 1932 |
Paris,
29. Juli 1932 Teilnehmer des
internationalen Kongress der Homöopathie besuchen den Friedhof Père Lachaise und gedenken Samuel Hahnemann vor seiner Grabstätte. ![]() |
|
![]() Pierre Edouard Vannier 1899-1986 |
Francoise
Lamasson (1907-1975) |
|
| 1954 |
![]() |
Yves
Laborde,
Physiker und Homöopathiker. Geboren in Nizza. Arbeitet und unterrichtet seit 1984 in Würzburg in Deutschland. Co-Autor mit Gerhard Risch. "Die hereditären chronischen Krankheiten" 1998 erschienen in der Schriftenreihe der "Clemens von Bönninghausen Akademie" Hamburg. |
Homöopathie in Mittel- und
Südamerika
| Mexiko |
In Mexiko ist die Homöopathie sehr verbreitet. | 1930
gab es mehrere hundert Ärzte und drei homöopathische Ärzteschulen, von denen eine der Universität Mexiko gehört. Die zweite bezeichnet sich als "freie Schule", die dritte ist der Universität in Merida (Yukatan) angegliedert. Maesimund
Panos 1881-1958 |
| Kolumbien | Etwa 200 - 300 Homöopathische Ärzte | |
| Brasilien | 1818
durch Antonio Ferreira Franca an der medizinischen Schule in Bahia erstmals vorgestellt. |
|
![]() |
1837 Friedrich Emil Jahn aus Twann bei Bern Da Silva Niro Cairo 1874-1928 |
dissertierte
in Rio de Janeiro mit der Doktorarbeit "Die Darlegung der homöopathischen Lehre". Dadurch führte Jahn eine Reihe von Ärzten zur Homöopathie.
Francisco Menezes Diaz de la Cruz 1854-1937 |
| Dunque Estrada | ||
![]() Alberto de Melo Seabra 1872-1934 |
1840
Mure kommt von Frankreich nach Brasilien |
Mure's
Sendboten gingen nach Paraguay, Uruguay, Chile, Mocambique, Angola, Benguela, Kapland und nach China. ![]() Helena Minin 1907-1984 |
![]() |
1931
gibt es über 500 Homöopathen in Brasilien. Sylvio Brage De Costa 1900-1962 |
Homöopathische
Fakultät mit sechsjährigem Studium in Rio de Janeiro. |
| Argentinien | 1960: Francisco Elizayaga | |
Homöopathie in
Indien, China, Japan
1829![]() John Martin Honigberger |
bringt
die Homöopathie nach Indien. Dort fällt sie auf besonders fruchtbaren Boden, denn sie entspricht dem östlichen Weltbild über die Kräfte in der Natur und im Menschen. Sie wird dort, wie in England, vom Britischen Königshaus wegen Ihrer zuverlässigen Wirksamkeit entsprechend gewürdigt. Seit der Königin Viktoria hält sich die Königsfamilie bis heute einen homöopathischen Hofarzt als medizinischen Berater. Die Bemühungen der Homöopathie um dauerhafte Heilung scheinen sich nicht nur bei der Königin Viktoria, sondern auch bei Ihrer 1900 geborenen Tochter Elizabeth niederzuschlagen... denn diese lebt weit über 100 Jahre und erfreut sich des gesunden Lebens bis zum letzten Tag. Der erste dauerhafte Homöopathische Hofarzt war Dr. Blackie Grace. |
|
![]() |
Aus
Indien |
gehen
bis heute ungezählte namhafte Homöopathen mit sehr scharfer Beobachtungsgabe, präzisem Materia Medica Wissen über die Arzneimittelkunde, sowie einem klarem und offenen Verständnis für die Hahnemann'sche Miasmatik hervor. |
| Königin
Viktoria von England |
Die
Barfuss-Homöopathen reisen in jedes Dorf und behandeln in für Europäer erstaunlicher Geschwindigkeit ganze Dörfer in kürzester Zeit. Besonders bei Epidemien lässt sich auch der Staat von den erfolgreicheren Homöopathischen Ärzten beraten. Der Cholera, um nur ein Beispiel zu nennen, kann dadurch deren katastrophalen Volkswirtschaftlichen Verlusten ganz gebieterisch Einhalt geboten werden. Die Homöopathie wird in Indien und auch sonst in aller Welt liebevoll "german medicine" genannt. |
|
| Indien
unterhält staatliche Universitäten für Homöopathik nicht
nur in Bombay. Es kann mit dem Doktorat für Homöopathik abgeschlossen werden. Die Heilerfolge und die günstigen Behandlungskosten erlauben dem Bürger eine gewisse Erschwinglichkeit der Behandlung und dem Staat Unabhängigkeit gegenüber den Pharmamultis aus aller Welt. Antibiotikas sind in Indien schon längst resistent. . J.
N. Majundar |
||
![]() Mohinder Singh Jus |
brachte
sein Wissen von seinem Lehrer Bijoy Kumar Bose, einem indischen Schüler von James Tylor Kent, nach Europa zurück in die Schweiz. Er gründete die Dr. Karl Bose Stiftung, liess sich in Steinhausen bei Zug nieder und bietet dem verbreiteten Bedürfnis in unserem Land, eine Möglichkeit, die Homöopathische Heilkunst nach Samuel Hahnemann als Handwerk wieder zu erlernen. |
|
"Clemens von Bönninghausen Akademie für Homöopathik" wieder heraus mit Kapazitäten wie Gerhard Risch (Gründer, gest. 1998), Roland Methner, Roland Mettler, Yves Laborde, Atur Agarwala, sowie Mathias Dorcsi in Wien. |
||
|
|
unterhielt
noch einige Missionsspitäler, an denen amerikanische Ärzte vor dem zweiten Weltkrieg wirkten. |
|
|
Japan
|
|
Homöopathie
nicht verbreitet. Presse und Wissenschaft wird zentral gesteuert. |
Homöopathie in
Afrika und Australien
Zusammenfassung
|
Die
Geschichte der Homöopathie zeigt eindrücklich, dass sie bei
ihrer Anwendung "Die
Homöopathie war nicht wie bisher alle Abzweigungen der Medizin Neben
dem inneren Ausbau der Lehre und der Klärung umstrittener Fragen
Die
Geschichte der Heilkunde im 19. Jahrhundert erhält ein ganz anderes
|
Weitere
Informationen zu den genannten Persönlichkeiten
finden Sie in französischer Sprache auf den Internetseiten
www.homeoint.org
Fotos Copyright
"Homéopathe International"
Das Personenregister ist nicht
vollständig!
Die Geschichte der "Deutschen Heilkunst"
Zusammengestellt
von
Georg M. Kissling
Homöopathik
CH-Olten
Klinisches
Kompendium der homöopathischen Arzneitherapie für RADAR Anwender