
1980
hat die Weltgesundheitsorganisation WHO
beschlossen schamanische
Heilrituale, soweit sie "psychosomatische"
Krankheiten betreffen, der Schulmedizin gleichzustellen. Hierzulande gibt
es
nur wenige Therapeuten, die schamanisch arbeiten.

Steinkreis in Südengland
- ca. 3000 v. Chr. - unbekannte Verwendung
"Stonehenge"
Von der Hochzeit bis
zum Zähneputzen, Rituale begleiten den Menschen
durch das Leben. Täglich geschieht rituelles Handeln ganz spontan
und unbemerkt. Doch ohne bewusstes Durchgehen durch die
verschiedenen Wendepunkte und Lebensphasen,
gibt das Leben keinen Sinn. Die Fähigkeit
zum religiösen Bewusstsein ist dem
Menschen eigen. Sie ist Teil
der Seelenhygiene und
des Wachstums.
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Kinder
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Jugendliche
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Erwachsene
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Empfängnis
und Geburtstag
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Selbständig
sorgen
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Entscheidung
und Verantwortung |
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Körperpflege
und Stillen
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Einsamkeit
und Angst
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Hochzeit
und Familie
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Entwöhnung
und Zahnung
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Frau
oder Mann werden
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Zeugen
und Gebären
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Aufwachen
und Einschlafen
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Herausforderung
und Mut
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Essen
und Trinken
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Verstecken
und
gefunden werden |
Gruppe
und Familie
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Kirchliche
und Familienfeste
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Wegwerfen
und Zurückbringen
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Vertrauen
und Verschweigen
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Heidnische
Bräuche
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Sitzen,
Stehen und Gehen
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Zugehörigkeit
und Friedenskampf |
Kirchmarkt
und Weihen
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Sprechen
und Unterscheiden
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Sexualität
und Liebe
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Erobern
und Verteidigen
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Akzeptieren
und Beherrschen
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Spiegel
und Identifikation
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Ich
bin
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Streiten
und Versöhnen
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Hoffen
und Glauben
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Krisen
und Chancen
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Trotzen
und Weigern
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Suchen
und Finden
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Entwicklung
und Wachstum
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Weggehen
und Zurückkommen
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Abenteuer
und Erfahrung
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Krankheit
und Sterben
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Kindergarten,
Abschied
von der Mutter |
Arbeit
und Vergnügen
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Weisheit
und Demut
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Einschulung,
die Zahnung
und der eigene Weg |
Bestätigung
und Rivalität
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Leben
und Sterben
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Das
Medizinrad

Indianischer Gebets- und Ritualplatz
Die Sprache der Erde
"Ich
bin ein Felsen.
Ich habe das Leben gesehen und den Tod.
Ich habe Glück erfahren, Sorge und Schmerz.
Ich lebe ein Felsenleben.
Ich bin Teil unserer Mutter, der Erde.
Ich habe ihr Herz an meinem schlagen gefühlt.
Ich habe ihren Schmerz gefühlt und ihre Freude.
Ich lebe ein Felsenleben.
Ich
bin Teil unseres Vaters, dem Himmel, dem Grossen Geheimnis.
Ich habe seinen Kummer gefühlt und seine Weisheit.
Ich habe seine Geschöpfe gesehen, meine Brüder,
die Tiere, die Vögel, die redenden Flüsse und Winde, die Bäume,
alles, was auf der Erde, und alles, was im Universum ist.
Ich bin mit den Sternen verwandt.
Ich kann sprechen, wenn du zu mir sprichst.
Ich werde zuhören, wenn du redest.
Ich kann dir helfen, wenn Du Hilfe brauchst.
Aber verletze mich nicht, denn ich kann fühlen, wie du.
Ich habe Kraft zu heilen, doch du wirst sie erst suchen müssen.
Vielleicht denkst du, ich bin nur ein Felsen,
des in der Stille daliegt auf feuchtem Grund.
Aber das bin ich nicht, ich bin ein Teil des Lebens,
ich lebe, ich helfe denen, die mich achten."

Traditioneller
Schamanismus
Eine natürliche Gabe des Menschen
Indianer in Nordamerika - Kelten in Europa
Indianer

Das Medizinrad
- Ein Steinkreis
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Gebetsrituale
der Indianer
bestehen darin, die "Kräfte" der Natur zu versöhnen und
zu verbinden
Das Wissen besteht darin, die vereinten Kräfte von Mutter Erde und Vater
Himmel für die Schönheit, den Fortschritt und das Wachstum zu nutzen.

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Die
Pfeife symbolisiert die Verbindung allen Lebens mit dem Schöpfer.
Natürlicher Tabak ist das heilige Kraut, welches für Gebete und Verbundenheit
benutzt wird, die über den Rauch zum Schöpfer emporgehoben werden.

"Die Erde gehört den Menschen nicht,
die Menschen gehören der Erde.
Alle Dinge sind miteinander verbunden,
wie das Blut welches eine Familie vereint"
Das wissen wir.
Chief Seattle
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"Es
ist der Glaube der Indianer, dass nach dem Tod eines Menschen
sein Geist sich irgendwo auf der Erde oder im Himmel aufhält,
wo genau wissen wir nicht aber wir sind sicher, dass
sein Geist immer noch lebt. Manche Leute haben
zugestimmt wenn es für Geister möglich wäre
zu Menschen zu sprechen, dann würden sie
das nach dem Tod mit ihren Freunden tun.
Aber sie kamen nie zurück um mit uns zu sprechen, ausser
vielleicht in unseren Träumen. So bleiben sie bei Wakan-Tanka.
Wir glauben, dass er überall ist, obwohl er mit uns ist, wie die
Geister unserer Freunde, dessen Stimme wir nicht hören können."
Sioux
Adler-Tipi-Lager-Schweiz-Schild

Ein traditionelles Schild hat vier Richtungen
Osten - Süden - Norden - Westen
und ein Zentrum
Visionssuche
für junge Menschen!
Allein in der Natur,
auf dem begleiteten Weg
zu sich selbst.
Information:
www.tipilager.ch
sekretariat@tipilager.ch

Der Büffel ist für
unser Volk der heilige Spender von Fülle.
Büffel sind eine wichtige Versorgungsquelle, sie sind ein Geschenk
Wakan-Tankas an seine roten Kinder. Das Leben der Plains-Indianer hängt
vom Büffel ab. Alle Teile dieses wunderbaren Tieres wurden verwendet; nichts
verschwendet. Fleisch fürs Essen aus Leber und Lungen - das Herz wurde
unmittelbar nach der Jagd roh gegessen - Haut und Leder für Kleidung,
Taschen und Medizinbeutel, Fasern fürs Nähen, Felle für Decken
und Schutz für Tipis und für die Abdeckung der Schwitzhütten.
Knochen für Klebstoff und Medizin aus verschiedenen Organen.
Büffelhörner werden noch immer für zeremonielle Anlässe
verwendet.
Vom Büffel erhielten die Indianer alles, was sie zum Leben brauchten.
Der
Büffel ist ein Symbol für das
Geschenk und die Kraft des Lebens.

Das Weisse Büffelkalb
Eine unserer hochgeschätzten Geschichten ist die von der Weissen-Büffelkalb-Frau,
einem ausstrahlenden Wesen, welches uns die heilige Pfeife gebracht hat.

Indianisches Symbol für
die Erschaffung der Welt
Es wird von den Alten erzählt, dass in ihrer Welt
alles die Form eines Kreises
hat die Erde, die Sonne, der Mond, die Zeltlager und sogar ihre Wohnungen,
die Tipis. Und auch die Zyklen des Lebens, von einer Kindheit
zur nächsten Kindheit, hat keinen Anfang und kein Ende.
Im Zentrum des Kreises wohnt die Kraft

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Native
Spirit
Natur- und Wildnisschule am Inn
Elementarerfahrung und Initiation
Übergangsriten
für Jugendliche

Überlebenstechniken,
Kunstfertigkeiten,
Zeremonien und Erdwissen der Naturvölker
Jugendgruppen - Erwachsenenkurse - Firmen und Vereine

Kontakt
Native Spirit
Haus Nr. 112
A-6426 Roppen
Österreich-Tirol
Tel ++43 (0) 676 424 6634
Fax ++43 (0) 676 412 9991
www.native-spirit.at
nativespirit8@t-online.at

Die Medizin der Indianer wird von Pflanzen und Tieren
unterstützt
ist jedoch in erster Linie eine geistig-seelische Hygiene,
ein Ritual. Die Pfeife ist das heiligste Instrument
um die Kräfte zu vereinen. Gebete und
Gedanken werden durch den Rauch
der Pfeife in den Kosmos,
das Universum
gesendet.

Heilige Pfeife mit Beutel
Weitere
"Werkzeuge" für zeremonielle Zwecke kann manches sein.
Medizinbeutel - Trommel - Rassel - Fächer - Federn - Stäbe -
Körbe - Decken - Waffen Schilder und Sandbilder,
sowie alle Teile aus der belebten Natur als Symbole
Die Rituale sind Beten - Räuchern - Schwitzen - Tanzen
Die Schwitzhütte
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Vor
grösseren Zeremonien werden häufig mehrere
Schwitzhüttenreinigungen durchgeführt. Die Reinigung war
bei allen Völkern Bestandteil der Vorbereitungen auf eine Behandlung.
So war es bei den alten Griechen und noch heute wird vor chirurgischen
Operationen ein ausgedehntes Reinigungsritual vollzogen.
Die Schwitzhüttenreinigung ist aber mehr als eine
Seelische zu betrachten und hat als Ritual
noch den zusätzlichen Nebeneffekt
einer körperlichen Reinigung.
Die Räucherreinigung
Lesen Sie in der Seite "Angebote"
und "Gesundheit"
Die Schilder
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Schilder
sind Schutz und weisen auf die Kraft des Trägers
Die
Trommel
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Der Rhythmus der Erde

Trommelbau und Indianische Accessoires
Rainbow House
Regula Bühler
Wydlerstrasse 10
8802 Kilchberg
Tel 017 151 912
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Das Sandbild
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Das Ritual

Die Natur gibt uns Antworten,
wenn wir fragend mit einem offenen Herzen
und wachen Sinnen an sie herantreten.
Sie wird zu einer Seelenlandschaft
Die
Heilzeremonie
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Indianische
Heilung entsteht im Heilkreis
in Verbundenheit mit der Gesellschaft
und den Naturkräften
Der
Schmuck
Das Leben in Schönheit ehren

Die Körperbemalung

Der Tanz


"Der Tanz des Lebens ist der des blühenden
Baumes"
Die Trauerzeremonie

Die
Indianer benannten die Monate des Jahres nach dem Rhythmus des Mondes.
Die astrologischen Einheiten entsprechen den bekannten Tierkreiszeichen
aus der abendländischen Astrologie.
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Mond
der...
Rast und Reinigung (Januar und Februar) Grossen Winde (Februar und März) Knospenden Bäume (März und April) Wiederkehrenden Frösche (April und Mai) Maisaussaat (Mai und Juni) Kraftvollen Sonne (Juni und Juli) Reifenden Beeren (Juli und August) Ernte (August und September) Fliegenden Enten (September und Oktober) Ersten Fröste (Oktober und November) Langen Schnee (November und Dezember) Erderneuerung (Dezember und Januar) |
Kraft-Tier-Masken-Tanz
Zeichnung: Barbara Schweizer
Quetzalcoatl
Zentrum für schamanisches Wissen
Info
www.quetzalcoatl.ch
Lesen Sie auch auf der Seite
"Totempole"
und "Bildung"
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Alle
Tiere können Krafttiere sein
Krafttiere sind sehr unterschiedlich
Sie haben verschiedene Fähigkeiten
Sie sind Spezialisten

Medizinbeutel mit Wieselkraft
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Ursprünglich
wurden Traumnetze oder Traumfänger
(Dream Catcher) von den nordamerikanischen Sioux und Ojibwa benutzt.
Sie werden über dem Schlafplatz aufgehängt, um die bösen Träume
zu filtern,
die dann am Morgen verschwinden sollen. Die guten Träume jedoch
finden ihren Weg durch das Netz und gleiten über das Pendel nach unten.
Die Tradition des Traumfängers geht auf die Geschichte einer Sioux-Frau
zurück,
deren Kind von bösen Träumen gequält wurde. Da Sie keinen anderen
Ausweg
mehr wusste, ging sie zur alten Spinnenfrau, um sie um Rat zu bitten.
Von ihr erhielt sie die Anweisung aus Weidenzweigen den ewigen Kreis,
und aus Baumwollfäden das Netz des Lebens anzufertigen.
Seither dient der Traumfänger der Freude an
den Träumen und am Leben.
Heike
Owusu
Symbole der Indianer
Die Geschichten

Die
Medizindecken
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Das Leben

Im Leben eines Indianers gibt
es keine schlechten Tage.
Auch wenn die Zeiten noch so schwierig sind - jeder Tag ist gut.
Weil du am Leben bist, ist jeder Tag gut.
Old Coyote, Crow

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Keltische
Stämme besiedelten weite Teile Europas.
Von Kleinasien über Zentraleuropa und die Britischen Inseln bis nach Spanien.
Die Überlieferung basierte auf dem Erzählen von Geschichten durch
Druiden.
Ihre Kultgegenstände wurde von begnadeten Handwerkskünstlern
geschaffen. Keltische Formen und Ornamente sind in die
Kunst eingeflossen und haben noch das Hochmittelalter
entscheidend geprägt. Ihre Schrift
waren Symbole, die Runen.
Die typischen Formen
sind dreigliedrige,
kreisrunde
Ornamente.

"Wie Merlin möcht' ich durch die Wälder
zieh'n;
Was die Stürme wehen, was die Donner rollen,
und die Blitze wollen, was die Bäume sprechen,
wenn sie brechen, möcht' ich wie Merlin verstehen."
(Niklaus Lenau)

Im Krieg waren die Kelten geradezu verwegene Kämpfer.
Zur Verhöhnung ihrer Gegner zogen sie nackt in den Kampf.
Sie zeigen ihrem Feind damit, dass sie keine Furcht kannten.
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Steinkreise
überall in Europa

Von den atlantischen Inseln bis in die Türkei
Steinkreise finden sich überall in Europa
auch in der Schweiz.

Die Kultstätten unserer Ahnen wurden zu
Kirchen oder Verkehrshindernissen.
Keltischer Heilstein
Der Heilstein steht häufig im Zentrum,
oder auch ausserhalb des Kreises in Richtung des
Sonnenaufganges bei der Frühlingstagundnachtgleiche.

Steinkreise wurden später teilweise
mit einfachen oder kreuzförmig angeordneten
Alleartigen Gängen erweitert.
Der
Keltische Jahreskreis
Ohne den Wandel der Sonne und des Mondes durch den Tierkreis,
ohne die Jahreszeiten lässt sich die Pflanzenwelt nicht verstehen.
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21.
Dezember (Jul) |
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Wintersonnenwende
- Weihnachten |
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Der
Kreis der Sonne durch das Jahr und seine Feste
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Wenn
wir die keltische Pflanzenkunde verstehen wollen,
müssen wir den keltischen Jahreskreis verstehen und auch die Gottheiten,
die sich den Kelten darin offenbarten.

Cerunnos der Geweihtragende
Herr der Tiere
Der
keltische Kalender muss nicht aufgeschrieben werden, die Erde schreibt
ihn selbst. Es sind die lebendigen, fliessenden, wandelnden Bilder
des Jahresrhythmus.
Die
Unterwelt

Nach dem Totenfest Samain
(Allerseelen oder Halloween)
gehören alle Wildfrüchte und Kräuter
den Pucken, den Andersweltlichen

Der Rabe
Ein heiliges Tier der Kelten

Die Seelen der Kelten ruhen in
heiligen Grabstätten
den Dolmen