Immuntoxikologie der in der Medizin
und Zahnmedizin verwendeten Metallen


Toxikologie der Amalgamvergiftung
Sonderbeitrag

Die Belastung der in der Medizin und Zahnmedizin verwendeten Metalle
auf den Organismus ist sowohl wissenschaftlich als auch bei Patienten
immer mehr umstritten.


Abgesehen von den polemischen und ökonomischen Aspekten sind vor allem
die Mechanismen klar zu definieren, die dieser Belastung zugrunde liegen,
die Pathologien, die daraus entstehen könnten
sowie deren Behandlungen.

Deshalb ist es besonders wichtig, diejenigen Erscheinungen zu untersuchen,
die mit einer möglichen Toxizität der verwendeten Metalle in Zusammenhang
stehen (jeder Fall ist individuell abzuklären) und welche zweifellos eine
Reaktion des Immunsystems nach sich ziehen (durch die
primäre Sensibilität des Lymphozytensystems).


Neuere Untersuchungen und Behandlungsmethoden
bei Pathologien der psychoneurologischen Immunachse.


Krankheiten des Autoimmun- und vegetativen Nervensystems sind heute
ein immer wichtigerer Teil der medizinisch diagnostizierten Pathologien;
ihr Ursprung ist oft komplex und multifaktoriell.

Zu den bekannten Faktoren gehören ganz verschiedene Gründe wie
virale und bakterielle Infektionen, Darmfunktionsstörungen, psychische Traumas,
Umwelttoxine, freie Radikale, klimatische und genetische Faktoren, Präsenz von
giftigen Metallen, vielfältige Allergien, Oxydbelastung, inadäquate Ernährung,
Transplantationen, Impfungen und andere...

Diese unterschiedlichen Gründe erfordern zwangsläufig vielfältige Untersuchungs-
und Behandlungsmethoden, sowohl auf analytischer Ebene (Erkennungshilfe)
als auch auf therapeutischer Ebene (Erstellen einer individuellen Strategie).



Die Rolle der Immunokompatibilität
und Toxikologie in der Zahnmedizin

von Prof. Dr. MD Dr. h.c. Sami Sandhaus
Professeur honoraire, Paris




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Durch Metallvergiftungen verursachte Krankheiten stehen heute im Vordergrund der
Aktualität. Gewisse schwere Anomalien waren schon vor längerer Zeit beobachtet
worden; deren Ursprung war jedoch nicht erkennbar.

Heute hat man erkannt, dass viele Krankheiten durch Belastungen
im menschlichen Organismus entstehen. häufig sind diese auf eine
Vernachlässigung der biologischen Gesetze zurückzuführen.

Unser heutiges Wissen um Krankheiten, denen eine solche Intoxikation zugrunde
liegt, ist Anlass, eine verbesserte Früherkennung bei der Risikobevölkerung
konsequent anzustreben. Systematische Untersuchungen müssen vor allem in
der Zahnarztpraxis durchgeführt werden. Der Organismus aller Personen, die mit
den Materialien in Berührung kommen, kann kontaminiert werden: Träger von
Metalllegierungen, Anwender wie Zahnärzte und, ganz speziell Zahntechniker.

Dank des heutigen Kenntnisstandes gibt es technisch hochstehende Möglichkeiten,
das Ausmass der Intoleranz und Sensibilität des Anwenders von Zahnmaterialien zu
analysieren. Die Spezialisten erkennen die Rolle der Umweltfaktoren im beruflichen
Umfeld. Um eventuelle, zukünftige Krankheiten zu vermeiden sollten deshalb bei
Risikopatienten keine Amalganfüllungen verwendet werden, ohne dass
vorgängig alle möglichen Konsequenzen untersucht worden sind.

Werbebroschüren von Herstellern von Metalllegierungen preisen oft die Verdienste
ihrer Materialien, verschweigen aber, dass diese nicht nur Tugenden aufweisen.
Man muss wissen, dass gewisse Metalle hoch giftig sind und die ersten
Leidtragenden die Zahntechniker sind, welche durch deren
Verwendung Belastungen im Metabolismus erleiden.

Aufgrund des individuellen Chemismus schreitet die Beschädigung im Körper
unterschiedlich schnell voran. Es ist unsere Pflicht, auf dieses Risiko hinzuweisen,
und die Toxizität dieser Legierungen im Zahnlabor, in der Praxis und im Mund des
Patienten zu messen.

Früher erforderte eine solche Analyse eventueller Schäden, die durch
Metalllegierungen hervorgerufen wurden invasive Techniken, wie etwa
eine Punktion oder Biopsie: nur dieses Verfahren bestätigte ein Übermass
an Metalloxyden. Neue Methoden der modernen Untersuchungen durch
immunologische und genetische molekulare Analysen ermöglichen, mittels
einer einfachen Blutentnahme, eine präzise Diagnose und anschliessend
entsprechende therapeutische Lösungen.

Moderne technische Analysenmethodenerlauben die eventuellen metallinduzierten
Schäden mit grosser Genauigkeit im Blut zu evaluieren. Diese Analyse bestimmt
mit Sicherheit den Sensibilitätsgrad der vom Körper nicht akzeptierten Metalle,
welche sich in einer Allergie oder Vergiftung äussern und pathologische Schäden
nach sich ziehen.



Eine frühzeitige Diagnose trägt auch hier wesentlich bei für
bessere Prognosen und Heilungschancen.



Die traditionelle Medizin scheint diesem Problem machtlos gegenüberzustehen,
dies wahrscheinlich wegen der Einmaligkeit, oder auch Einseitigkeit, ihres Zugangs
sowohl auf diagnostischer Ebene (z. B. Rheumafaktoren, IgE, IgG usw.), als auch auf
therapeutischer Ebene (besonders Kortisonderivate und Immunosuppressoren,
Methotrexate, usw.).

Solche Überlegungen spornen natürlicherweise Wissenschaftler, Ärzte und Therapeuten
an, diese scheinbar unüberwindbaren Grenzen zu überschreiten und neue, nicht invasive
Wege zu erkunden, welche die Integrität des Patienten wahren und ihn respektieren.

Deshalb ist es nicht nur notwendig, neue und noch spezifischere
Untersuchungsmethoden sondern auch therapeutische Behandlungskombinationen
zu erkunden, welche der Vielfalt der etiologischen Faktoren Rechnung tragen.

So stehen neue, einfache, natürliche und wirksame Therapiehilfsmittel zur Behandlung
von Autoimmun- Allergie- und Neurodegenerativen Erkrankungen zur Verfügung, für
welche auch Studien und klinische Resultate vorgelegt werden.

Diese von Therapeuten (J. Rubin) und renommierten Professoren
(M. Geffard, JD Leunis, A. D. Ericsson) entwickelten Methoden basieren auf fundierten
Nachforschungen, unter anderem im Bereich der Zellbiologie, und erfüllen, allein oder
kombiniert, zahlreiche therapeutische Erwartungen bei der Behandlung schwerer
Pathologien wie Multiple Sklerose, amyotrophische Lateralsklerose, verschiedene
Virusinfektionen, mangelnde Absorption im Darm, Morbus Crohn, Alzheimer, Parkinson,
chronisch rheumatische Polyarthritis, Konzentrationsstörungen, Fibromyalgie, und
chronische Müdigkeit, Down Syndrom, Erschöpfungszustand des Immunsystems, um
nur diese wenigen zu nennen. Die Erscheinungsformen sind häufiger jedoch
vielschichtiger und die Symptome auch allgemeiner Natur.

Insgesamt erfüllen die bisher entwickelten Werkzeuge die doppelte Anforderung
einer umfassenden Medizin (multidisziplinär und transnational) und einer gezielten
lokalen Behandlung (spezifisch und individuell).

Behandlungsansätze sollten nicht fehlen, da ihre einfache Anwendung und Wirksamkeit
die therapeutische Palette jedes Arztes und Therapeuten in der Praxis nützlich ergänzen.




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