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"Der höchste Grad aller Arzeney ist die Liebe"

Eine kurze Geschichte der Medizin

Aeskulap
Hippokrates
Paracelsus
Albrecht von Haller
Hahnemann

Die Geschichte der Medizin ist eine lange Reise von Dogmatismus,
Macht und Profit. Der wissenschaftliche Aspekt spielte dabei
leider meist nur eine vordergründige Rolle.

 


Zum Gedenken an Aureolus Philippus Theophrastus Bombastus
Paracelsus von Hohenheim

1494 - 1541

"Paracelsus war ein Geist, wie er typisch ist für eine
grosse Übergangszeit...

"Die Medizin soll auf Wahrheit und nicht auf Wortklauberei gestellt sein"

Er war ein gewaltiger Sturmwind, welcher alles auseinanderriss und
alles zusammen wirbelte, was sich irgendwie von der Stelle rücken liess.
Wie ein Vulkanausbruch hatte er gestört und zerstört, aber auch
befruchtet und belebt. Man kann ihm nicht gerecht werden;
man kann ihn nur unter- oder überschätzen." (C. G. Jung)

Paracelsus ist 1493, vermutlich gegen Jahresende oder Anfang 1494,
als Theophrast, Philipp, Bombast von Hohenheim
unweit der Teufelsbrücke in Einsiedeln ob Schwyz geboren.

Er war dauernd auf der Wanderschaft im ganzen europäischen Raum
und
starb 1541, am 24. September in Salzburg, 48 Jahre alt.

 
1502
Villach, Österreich
sein Vater wird Stadtarzt. Paracelsus
findet in Kärnten seine Grundausbildung
in Klosterschulen und in Laboratorien
von Metallhütten.
1509
Wien und Bologna
Paracelsus verlässt Villach um
an verschiedenen Hochschulen
zu studieren.
1513-1515
Ferrara
Paracelsus studiert und promoviert
zum Doktor der Medizin.
"Doctor beider Arzneyen"
1516-1524
rastlose Wanderschaft
durchstreift mehrere Länder Europas
als Wundarzt an verschiedenen
Kriegsschauplätzen. Er erweitert seine
"alchymistisch-pharmakologischen"
Kenntnisse.
1516
Venedig, Bologna, Florenz, Siena, Rom.
1517
Capua, Neapel, Salerno, Sizilien, Genua,
Marseille, Montpelier.
1518
Barcelona, Granada, Cordoba, Sevilla, Lissabon,
Santiago de Compostela, Leon, Salamanca,
Valladolid, Zaragoza, Toulouse, Paris.
1519
Feldarzt am Niederländischen Krieg und Reisen
durch das nordwestliche Europa.
1520
Dänischer Feldzug gegen Schweden
und Wanderungen gegen Osten.
1521
Litauen, Polen, Ungarn und Teile des Balkans.
1522
Kroatien, Venedig, Griechenland.
1523
Mazedonien, Dalmatien und Istrien.
1524
Villach, Salzburg - wird als Sympathisant
aufständischer Bauern vertrieben.
1525
Deutschland: Ingoldstadt,
Ulm, Tübingen, Rottweil, Freiburg im Breisgau,
und das Kloster Hirsau im Schwarzwald.
1526
Strassburg, hier erwirbt er
das Bürgerrecht und die Zunftmitgliedschaft.
1527
Basel, Stadtarzt mit Vorlesungsrecht an der Universität Basel.
Er gewinnt Anerkennung durch erfolgreiche Behandlungen
an Johannes Froben und Erasmus von Rotterdam.
Er nutzt die Gelegenheit, seine für die damalige Zeit
revolutionären medizinischen Anschauungen öffentlich
- und erstmals in deutscher Sprache - vorzutragen!
Am Johannistag, 24. Juni, verbrennt er ein Lehrbuch
der scholastischen Medizin; dazu kommen
Anfeindungen der Kollegenschaft, die Paracelsus
zur Aufgabe seiner Tätigkeit zwingen.
1528
Flucht aus Basel nach Mülhausen, Ensisheim,
Colmar, Esslingen. Beschäftigung mit der
"Zeitkrankheit", der Syphilis.
1529
Esslingen, Nürnberg
Druck der "Syphilis Schriften"
und dem "Spitalbuch".
In einem politisch-astrologischen
Schriftwerk taucht erstmals das
Pseudonym "Paracelsus" auf.
1530
Leipziger Ärzte nehmen Partei gegen "Paracelsus"
und er muss Nürnberg verlassen.
Beratzhausen, Regensburg, Nördlingen, St. Gallen.
1531
St. Gallen
"Paragranum", "Opus Paramirum",
"Von den unsichtbaren Krankheiten".
Diese Werke wurden für die
Frühgeschichte der Psychiatrie
und Psychopathologie von Bedeutung.
1532
Alpentäler
Behandelt als Laienprediger
Berufskrankheiten der Bergleute.
1534
Tirol, Vorarlberg, Innsbruck, Sterzingen am Brenner.
"Büchlein von der Pest".
1535
Veltlin, St. Moritz, Bad Pfäffers, Bodensee,
Allgäu, Kempten, Memmingen.
"Heilkraft von Thermalquellen"
1536
Memmingen, Mindelheim, Ulm, Augsburg, München.
"Die grosse Wundarznei".
1537
Eferding, Mährisch-Kronau "Philosophia Sagax",
"Astronomia Magna".
1538
Mähren, Wien, Villach, Klagenfurt. "Defensiones septem",
"Labyrinthus medicorum errantium",
"Buch von den tartarischen Krankheiten".
1540
Kärnten seit zwei Jahren ansässig als Arzt und als
medizinischer und theologischer Schriftsteller.
Er wird vom Fürstenbischof nach Salzburg berufen.
1541
24. September, Paracelsus stirbt in Salzburg
und wird auf dem Armenfriedhof St. Sebastian
begraben. Sein Grabmal steht heute
in der Vorhalle der St. Sebastianskirche.




Keiner sei einem anderen,
der sein eigener sein kann.


Alteris non sit
qui suus esse potest.




 


In der Zeit, als Paracelsus (Philosoph, Mediziner, Astronom, Theologe, Alchemist,
Spagyriker und Kabbalist) lebte, war die Welt in grösster Veränderung:
Kolumbus entdeckte Amerika, Zwingli und Luther reformierten den Glauben,
Erasmus von Rotterdam entwickelte die humanistische Philosophie,
Michaelangelo die bildende Kunst, Galileo Galilei und Kopernikus
entdeckten das Sonnensystem, welches die Erde aus dem Mittelpunkt verdrängte,
Andreas Vesal drang in die Anatomie ein und

Paracelsus erweiterte die Medizin.

Die geistige Revolution war in vollem Gange, sämtliche Weltbilder stürzten ein
und keine Ordnung hielt den sprunghaften Entwicklungen dieser Zeit stand.


 
Hier wird Jakob Sarasins Gold gemacht
Alchemistisches Laboratorium in Basel, 1778


Paracelsus Leitmotiv war es, nichts zu glauben und als gegeben
hinzunehmen, in die Aussenwelt vorzudringen um neue Erkenntnisse
durch eigene Anschauung und Erfahrung zu bereichern
und keine bestehende Autorität unbezweifelt zu lassen.


Seine Maxime war Selbständigkeit und Unabhängigkeit, welcher er Zeit
seines Lebens bis ins Kleinste treu blieb und sich dadurch unzählige
verunsicherte Feinde einheimste. Er blieb bis zu seinem Tode
ein Einzelkämpfer, fühlte sich allein und fremd und anders
und war dauernd auf Wanderschaft, Suche und Flucht.



 
Paracelsus mit dem Stein der Weisen

"Dass ich mich keiner Rhetorik noch Subtilitäten berühmen kann,
sondern nach der Zungen miner Geburt und Landes spreche,
der bin ich von Ainsiedeln, des Lands ein Schweizer."

Anekdoten über Paracelsus


,,Als er einmal zum Römischen Kaiser und König von Böhmen und Ungarn
gerufen wurde, der schon den zwölften Tag an einer schweren natürlichen,
aber den Aerzten unbekannten Krankheit stöhnend darniederlag und
nach dem Urteil der Leute dem Tode sehr nahe war, antwortete Paracelsus
dem Gesandten des Königs, dass es ihm nicht möglich sei, dem Wunsche sofort
nachzukommen, wegen vieler Arbeit, die er beim Volke noch in seinem Berufe
zu verrichten habe. Daher möge der Gesandte wieder nach Wien zurückkehren,
um sich und den König nicht aufzuhalten und dem König wörtlich bekanntzugeben,
dass Doktor Theophrastus weder auf einem Pferd noch auf einem Wagen reise
und dass er nichts brauche und benütze, was nicht notwendig sei; dass er ihn aber
nicht vergeblich und ohne Not werde warten lassen und im Gasthaus keine Zeit
verlieren werde, sondern sich bei ihm ein finden und ihm
durch den Willen Gottes in seiner Krankheit helfen werde."

 




Aurum potabile - flüssiges Gold

Die Verleumdung der Natur ist nach Paracelsus das Hauptgebrechen
der damals bekannten Medizin. Die ausschliessliche Betonung
des scholastischen Studiums alter Quellen verhindere die
,,Erkenntnis des Himmels und der Erde durch den Arzt.


Es sind zwei Kreaturen im Menschen, die sterbliche und die ewige.
Darum ist es das Wesentliche, diese Geschöpfe recht zu erkennen.

"Was innen ist - das ist auch aussen"
Paracelsus Darstellung über die Abhängigkeit
und Verbindung des Menschen mit dem Kosmos.

Er stützt sich mit diesen Aussagen auf seine Erfahrungen jahrelanger
Wanderschaft, auf seine Beobachtungen und Erlebnisse als Wundarzt
in Kriegen und als herumziehender Doktor am Krankenbett.
Dabei scheute er sich nicht, "allein bei den doctoren, sondern auch
den scherern, badern, gelerten erzten, hebammen, kundigen weibern,
schwarzkünstlern, so sich des pflegen, bei den alchimisten, bei den klöstern,
bei edlen und unedlen, bei den gescheiten und den einfeltigen" zu lernen.


 

Die Chymische Hochzeit als Einweihungsweg
"löse und verbinde - solve et coagula"
Allegorische Darstellung


Petasites
   Pestwurz

"Arcana" - Die "Quinta Essentia"
Foto: Pflanze und Kristallisat
aus spagyrischer Urtinktur


Der Arzt ist ein Knecht der Natur,
und Gott ist der Herr der Natur,
der Arzt ist der Handlanger Gottes.
...Gott hat sein Macht in Kräutern gegeben,
in Stein gelegt, in die Samen verborgen,
in dem selbigen wollen wir nemen und suchen.


Die Bestimmung des Arztes ist für ihn definiert von der Bedürftigkeit,
der Gebrechlichkeit, der Mannigfaltigkeit des Menschen.
,,Der Arzt ist also von Gott ausersehen und herausgehoben,
dem bedürftigen Menschen zu helfen.


Und was macht dieser Arzt statt dessen? Geschäfte'"
Deshalb die groben Wutausbrüche: Darum ihr Aerzte, wollt ihr Aerzte sein,
so seid rechtschaffen, nicht wie Säue im Acker mit den Rüben umgehen.
Ihr sollt umgehen mit dem Menschen, der Gottes Kreatur ist.
Es gibt keinen Grund, hochmütig und eingebildet zu sein.

 


 


Der Garten des Kosmos

,,Denn es ist das Amt des Menschen, dass er die Dinge erfahren und nicht blind
darin sein soll!" Als Stadtarzt von Basel und erster Professor der Universität,
der in deutscher Sprache dozierte, liess er verlauten, dass er aus der
Natur der Dinge und aus eigenen Erfahrungen lehren werde und als
"wahrer Arzt" die blendenden Doktortitel gering schätzen.

"Wer heilt, hat recht"
möchte man meinen, doch seine unablässige Kritik an der Aerzteschaft,
die ihr Wissen aus Büchern nahm und dieses
,,endlos herunterleierte und nachplapperte"
und die er in seinem umfangreichen Schriftenwerk mit groben Wutausbrüchen
und unflätigen Beschimpfungen dauernd attackierte - seine polemische Phantasie
war darin unerschöpflich - diese und andere ,,Ungeheuerlichkeiten genügten,
dass die Medizinische Fakultät ihn nicht anerkannte und verfolgte.


Schliesslich warf er am Johannisfest 1527
die klassischen Medizinschriften demonstrativ ins Feuer,
was dazu beitrug, dass er die letzten Lebensjahre bis zum Tod in Missachtung,
Verbitterung und Verarmung verbrachte. Sein Hass und seine Wut waren grenzenlos.
Doch sein philosophisch-medizinisches Sendungsbewusstsein war geradezu fanatisch.




 


Andreas Vesal eröffnet die Anatomie


 

1574

,,Der Arzt darf nicht allen Kranken das gleiche Lied Singen"

Die Krankheiten bezeichnete Paracelsus meistens nicht klinisch,
nicht anatomisch, sondern nach ihren Heilmitteln.
So hat eine jegliche Krankheit seine Arzeney."
Eine den ganzheitlichen Menschen ansprechende Betrachtungsweise,
die später von Samuel Hahnemann wieder aufgegriffen wurde,
der das phänomenologische Denken der Homöopathie prägte.




Hippokrates (460 v. Chr.) und Galen (131-201 n. Chr.)

,,Folgt nicht Galen, nicht Hippokrates, nicht Rhazes, folgt nicht eurer Geldgier,
nicht eurem Machthunger. Eure einzige Schulmeisterin sei die Natur!
Sehen müsst ihr, nicht sinnieren, nicht berechnen, sondern sehen!
Sehen mit den Augen des Geistes, wenn die Natur uns erleuchtet.
Denn das will ich bezeugen mit der Natur. Die Natur ist der wahre Arzt.
Horche auf den Gesang der Natur. Gehorche ihren Wirkungen.
Nur so kannst du heilen",
scheint er jedem Mediziner zuzurufen.




Paracelsus ist eine der faszinierendsten

Gestalten der Medizin- und Geistesgeschichte.


Seine Biographie gleicht einer Parabel, welche die Erkenntnis vermittelt,
dass das unheilvolle Festhalten an Altvertrautem und Bewährtem, welches
jeden Fortschritt als Bedrohung erscheinen lässt - und dessen Überwindung
gleichbedeutend ist mit Schmerz, Leid, Kampf, Unsicherheit und ähnlichen
Begleiterscheinungen, die jeder soweit als möglich zu vermeiden trachtet
- stets stärksten Widerstand auslöst und Abwehrmechanismen in Gang setzt,
die zu tragischen Enttäuschungen im Leben unzähliger Geistesgrössen führten,
welche zu neuen Ufern aufbrechen wollten. Darüber weiss beispielsweise auch
Albert Einstein ein Lied zu singen: ,,Geistige Grössen begegnen immer
gewaltigem Widerstand von weniger begabten Köpfen"

Auf diese Weise wird der wahre Fortschritt höchstenfalls hinausgezögert,
jedoch nicht verhindert. Und in diesem Sinne kommt wiederum
ein wohlbekannter Ausspruch Paracelsus zum Tragen
- um mit Paracelsus Worten zu enden:

,,Alle Dinge sind Gift und kein Ding ist ohn Gift.
Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist."


Keine Krankheit ist so gross, dass Gott nicht eine Arzeney
wider sie geschaffen hätte...".
Somit war er auch ein Pionier der Biochemie und angewandten Pharmazie.
Ob Paracelsus hinsichtlich seiner unerschöpflichen Vielseitigkeit von seinen
Nachfolgern verstanden oder missverstanden wurde, bleibt wie er selbst
bis heute ein Rätsel. Gewiss ist nur, dass seine fortdauernde und noch heute
bestehende Aktualität dafür spricht, dass auch für die moderne Wissenschaft
kein Weg an seiner Persönlichkeit vorbeiführt.
Sein Lebenswerk ist ein Aufruf,
unermüdlich an den Geheimnissen des Lebens weiter zu forschen.
Nichts ist geschaffen, was nicht vom Menschen zu ergründen wäre.
Keine Kunst wird uns von Gott gegeben, die nicht in sich
die Notwendigkeit ihrer Vollendung trüge"

 


Alchymia
Aeskulap oder Asklepios
Göttin der Naturgesetze
Gott der Heilkunst




 



Hippokrates



Hippokrates von Cos, Vater der Medizin.

Erkannte als erster das "Ähnlichkeitsgesetz" als
Natur- und Heilgesetz - Similia similibus curentur.

Hippokrates kannte eine Vielzahl von Infektionskrankheiten,
zumindest als Einzelfälle: Mumps und Malaria, verschiedene
Durchfallerkrankungen, die mit Fieberschüben und Tenesmen
einhergingen und mit Schweissausbrüchen, wie sie bei
der Bazillenruhr beobachtet werden; ferner Malaria,
vielleicht auch Diphtherie, Tuberkulose, Influenza und Fleckfieber.
Mit Masern und Pocken scheint Hippokrates jedoch nicht vertraut
gewesen zu sein. Obwohl diese bereits bei den Ägyptern
nachgewiesen waren. Dafür wusste Hippokrates umsomehr,
welche Rolle Tiere bei der Übertragung von Krankheiten
spielen können, etwa von Kühen, die an sumpfigen Wiesen grasen.

Der Eid des Hippokrates von Cos

5. Jahrhundert v. Chr.


"Ich schwöre bei Apollon, dem Arzt und bei Asklepios,
bei Hygieia und Panakeia und bei allen Göttern und Göttinnen,
die ich zu Zeugen anrufe, dass ich nach bestem Vermögen und Urteil
diesen Eid und diese Verpflichtung erfüllen werde:

Ich werde den, der mich diese Kunst lehrt, meinen Eltern gleich achten,
mit ihm den Lebensunterhalt teilen und ihn, wenn er Not leidet, mit versorgen,
seine Nachkommen meinen eigenen Brüdern gleichstellen und sie
die Heilkunst lehren, wie sie diese erlernen wollen,
ohne Entgelt und ohne Vertrag.

Ratschläge und Vorlesung und alle übrige Belehrung will ich
an meine eigenen Söhne und an die meines Lehrers weitergeben,
sonst aber nur an solche Schüler, die nach ärztlichem Brauch
durch den Vertrag gebunden und durch den Eid verpflichtet sind.

Meine Verordnungen werde ich treffen zu Nutz und Frommen der Kranken
nach bestem Vermögen und Urteil und von ihnen Schädigungen
und Unrecht fernhalten. Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin
ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur einen solchen Rat erteilen.
Auch werde ich nie einer Frau ein Mittel zur Vernichtung keimenden Lebens geben.

Was ich bei der Behandlung oder auch ausserhalb der Behandlung
im Leben der Menschen sehe oder höre, werde ich verschweigen
und solches als Geheimnis betrachten."

 




 

Moses


(3400 vor Chr.)

Es ist wiederum Samuel Hahnemann, welcher auf Moses, einem
der ältesten Denkmäler der Geschichte verweist.
Dieser berichtete vor 5400 Jahren im dritten
Buche, 13. und 21. Kapitel, von den Körperfehlern, die ein
zu Opfern bestimmter Priester nicht an sich haben dürfe
von der bösartigen Krätze, der PSORA AGIA .

Die Krätze, scheint grosso modo, eine der ältesten
bekannten Krankheiten in der Geschichte der Menschheit zu sein,
von denen wir schriftliche Quellen besitzen.

Hahnemann nennt die Veranlagung zu chronischen Krankheiten "Psora":
"jene älteste, allgemeinste, verderblichste und dennoch am meisten verkannte,
chronisch-miasmatische Krankheit, welche seit vielen Jahrtausenden die Völker
verunstaltet und peinigte, seit den letzten Jahrhunderten aber die Mutter aller
der Tausende unglaublich verschiedener (akuter und) chronischer (unvenerischer)
Übel geworden ist, von denen jetzt das kultivierte Menschengeschlecht
auf der ganzen bewohnten Erde mehr und mehr heimgesucht wird."
(S. 11 CKH)

Psora


siehe unter "Krankheiten"

Dr. Samuel Hahnemann



Seine Beiträge zur Medizingeschichte
sind auf der Seite "Homöopathie" ausführlich dargestellt.

Christian Friedrich Samuel Hahnemann
1755 - 1843


"Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind
und die Klugen so voller Zweifel"

Bertrand Russel
 





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