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Die Homöopathie als rationelle Heilkunst

Hier finden Patienten Informationen

zur homöopathischen Behandlung

Broschüren zu folgenden Fragen können Sie hier herunterladen

Was ist Homöopathie?

Wie wirkt Homöopathie?

Wie nehme ich die homöopathische Arznei ein?

Wie verläuft eine homöopathische Behandlung?

Was sind die Kriterien der Zweitverschreibung?

Homöopathie ist eine gesunde Wahl für Ihre Kinder

Anleitung zum Gebrauch der homöopathischen Hausapotheke

Wir Homöopathen - Der Berufsverband stellt sich vor?

Werden Sie trotz ärztlicher oder homöopathischer Behandlung nicht gesund?
Leiden Sie an chronischen, wiederkehrenden oder aggressiven Krankheiten?
Dann beachten Sie bitte die Informationen auf der Seite über die Zahnheilkunde!
Sowie die Informationen zum Thema Impfen

Dr. Christian Friedrich Samuel Hahnemann


Dem Begründer der "Homöopathischen Heilkunst" gewidmet.

Hahnemann - Homöopathie - Geschichte - Ahnengallerie - Bönninghausen

Biografie von Dr. Samuel Hahnemann


Klinisches Kompendium der homöopathischen Arzneitherapie für RADAR Anwender


Denkmal in Leipzig
Denkmal in Köthen
C.F.S. Hahnemann

Geschichte der Homöopathie

Samuel Hahnemann (1755-2012)

Dr. Samuel Hahnemann hat sein Leben der Anwendbarkeit
des hippokratischen Heilgesetzes gewidmet und erfolgreich
bei allen Krankheiten bestätigt.


"Similia Similibus curentur"

Ähnliches wird durch ähnliches geheilt

Durch seinen wachen, offenen und für die Wirklichkeit vorurteilsfreien,
scharfen Blick, seiner künstlerischen Intuition und Beobachtungsgabe,
hinterliess er der Medizin ein wissenschaftlich absolut verbindliches
Heilsystem, welches in seiner Anwendung zuverlässig und unzweifelhaft
zum Erfolg führen muss und seither dem Wohl der Menschheit dient.

Mit seinem Werk "Organon der rationellen Heilkunde nach homöopathischen
Gesetzen" hinterliess er der Welt 1810 ein geniales Vermächtnis.
Samuel Hahnemann hat zu seiner Zeit den Ärzten den Weg gezeigt,
den sie bei der Arzneimittelbehandlung zu gehen haben,
wenn sie erfolgreich sein wollen. Seine Lehre und Forschung
breitete sich schnell über die ganze Welt aus.
Die medizinischen Anweisungen Hahnemanns sind
bis heute unverändert gültig geblieben.

Macht's nach, aber macht's genau nach!

Das Ähnlichkeitsgesetz wurde von Hippokrates 400 v. Chr. erkannt.
Einzig Paracelsus hat es im 15. Jahrhundert wieder aufgegriffen.
Hahnemann war der erste, der dieses Naturphänomen systematisch
wissenschaftlich erforschte, dokumentierte und durch unzählige Versuche
an Gesunden und Kranken bewiesen und erfolgreich angewendet hat.


Wegen der offensichtlichen Unfehlbarkeit seiner Lehre, welche ihm und
seinen Nachfolgern gewissenhafte Heilungen ermöglichte, wurde die
Homöopathie von der Standardmedizin bis heute bekämpft und dies
obwohl das Gesetz selbst von Hippokrates - dem Vater der antiken
Medizin - stammt und zweifellos einer
erwiesenen Wahrheit entspricht.

"Die Krankheit entsteht durch Einflüsse, die den Heilmitteln
ähnlich wirken, und wird beseitigt durch Mittel, die ähnliche
Erscheinungen hervorrufen."


Hippokrates von Kos, 460-377 v. Chr.


Dr. Christian Friedrich Samuel Hahnemann

Begründer der Homöopathie als der in Gesetzesform
gebrachten arzneilichen Heilkunst.



geboren in Meissen am 10. April 1755
gestorben in Paris am 2. Juli 1843


 

"Wage es, weise zu sein"

Des Arztes höchster und einziger Beruf ist,
kranke Menschen gesund zu machen,
was man heilen nennt.

"Organon der rationellen Heilkunde" § 1

ca. 1780
ca. 1790
ca. 1800
ca. 1810
1829

Lebenslauf

Das höchste Ideal der Heilung ist
schnelle, sanfte, dauerhafte Wiederherstellung
der Gesundheit, oder Hebung und Vernichtung
der Krankheit in ihrem ganzen Umfange auf dem
kürzesten, zuverlässigsten, unnachteiligsten
Wege, nach deutlich einzusehenden Gründen.

"Organon der rationellen Heilkunde" § 2


10.4.1755

Christian Friedrich Samuel wird in Meissen, Deutschland, geboren
als Sohn des Porzellanmalers Christian Gottfried Hahnemann.
"Der von den Alchemisten geträumte Goldmachertraum ist zuweilen
auf hohnvolle indirekte Weise Wirklichkeit geworden. Die Meissner
Tonerde als Ausgangssubstanz der 1708 entdeckten Herstellung
des Meissner Porzellans. Schneeweiss und zerbrechlich wie die
Gesundheit des Menschen, hängt der Ruhm Meissens zusammen
mit dem Verstehen der Geheimnisse in der Natur.
Das "alchemisch" hergestellte Meissner Porzellan schuf Gold
und abermals Gold aus aller Welt herbei." - "Der Genius der
Alchemie hat, ehe er sich anschickte, unseren Planeten zu
verlassen, zwei Menschen in Meissen angerührt, den einen mit
der linken Hand, die das Gold und den Fluch birgt, den andern mit
der Heilung und Heil verströmenden Rechten."
Herbert Fritsche in "Samuel Hahnemann - Idee und Wirklichkeit
der Homöopathie". Hahnemann wurde mitten in das Jahrhundert
der Aufklärung und Revolution hineingeboren:

Er war Zeitgenosse von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert,
Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Johann Wolfgang
von Goethe, Friedrich Schiller, Friedrich Hölderlin, Gotthold Ephraim
Lessing, Heinrich von Kleist, Napoleon Bonaparte, Francois de Voltaire,
Immanuel Kant, Carl von Linné, Alexander von Humboldt,
Marquis de Sade, Friedrich Novalis von Hardenberg,
Heinrich Pestalozzi, Adelbert von Chamisso, Lenonhard Euler,
den Gebrüdern J. M. und J. E. Montgolfier, Jakob Grimm,
Adolf von Knigge, Jean-Jaques Rousseaux, Benjamin Franklin,
J. E. Purkinje, Karl Basedow, und vielen mehr. Während William
Watson, Alessandro Volta und Luigi Galvani und Ampère, die
Elektrizität erforschten, erfand James Watt die Dampfmaschine.
Antoine de Lamarck entwirft die Abstammungslehre unter Annahme
der Vererbung erworbener Eigenschaften während Franz Mesmers
Lehre vom tierischen Magnetismus 1784 für ungültig erklärt wurde.
Es war eine bewegte Zeit und es begann die Industrialisierung
in Europa und Amerika.
1770 kehrt Kapitän James Cook von Neuseeland zurück.
1793 wurde die letzte Hexenverbrennung in Europa vollstreckt.
1798 der Bund der Eidgenossen wird "Helvetische Republik".
1799 George Washington wird nach der neuen Verfassung erster
Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.
Die Welt wird erobert.

1775
Samuel Hahnemann studiert Medizin und Chemie an der Universität
in Erlangen. Er gibt Schriften heraus für Wundärzte mit konkreten
Behandlungshinweisen. Er entwickelt die Hygienelehre bei der
Wundversorgung und Gesundheitspflege. Ausserdem war er
zuständig für die damals in Deutschland verbindlichen
Pharmakopoe, dem "Apothekerlexikon".
Chemische Studien über das Verhalten der Elemente folgten.
1779
Das Doktorat in Medizin an der Universität in Erlangen erlangt
er mit der Dissertation über die "Ursachen und Behandlung
von Krampfzuständen". (Conspectus adfectuum
spasmodicorum aetiologicus et therapeuticus)

John Hunter
1828-1896
faszinierte Hahnemann mit seiner Behandlung der Syphilis
Es folgt die Anwendung von Kalkschwefelleber "Hepar sulfuris
Hahnemannii" als Speichelfluss hemmendes Mittel bei der
Behandlung der akuten Syphilis. Hahnemann beobachtete,
dass sich die gewünschte Heilkraft seiner dynamisierten Arzneien
bei zunehmender Verdünnung deutlich schneller, sanfter, gewisser
und dauerhafter wirkten, als die häufig zu massiven Gaben
seiner Arztkollegen aus der allöopathischen Schule.
Diese vergifteten den kranken Menschen systematisch mit
Quecksilber, purgierten, liessen zur Ader und schreckten
vor nichts zurück. Es herrschten fürchterliche Zustände in der
Doktrin und die Verschreibungen bestanden aus unheimlichen
Gemischen an Substanzen, deren Wirkung ihm
nicht abschätzbar erschien.
1782 "Mercurius solubilis Hahnemannii" - Hahnemann führt ein neues
Quecksilberpräparat bei der Behandlung der akuten Syphilis ein.
Auf Grund kleinsten Verdünnungen waren die von den Kranken
gefürchteten Nebenwirkungen der damaligen Standardbehandlung
nicht mehr anzutreffen. Weitere Gaben von Quecksilber waren
nach Beginn des "katarrhalischen Fiebers" indes nicht mehr
notwendig, um einen günstigen Heilverlauf zu bewirken.
1784

"Anleitung zur Behandlung alter Schäden und faulen Geschwüren",
Fisteln, Knochenfäule, Winddorn (Spina ventosa), Krebs,
Lungensucht (Tuberkulose), und Glitzschwamm (Weisse
Schwellung bei tuberkulöser Gelenksentzündung, Alba dolens).

1788 "Galle und Gallensteine"
Das Fäulnis hemmende Mittel Argentum-nitricum (Silbernitrat)
wird von ihm in einer Verdünnung von 1:500 zur Konservierung
von Fleisch in der Küche eingeführt. "Es nimmt den faulen Geruch".
In einer Verdünnung von 1:1000 benutzte er dasselbe deshalb
auch als Gurgelwasser bei der Diphtherie.
1789

Noch vor der französischen Revolution unterscheidet Hahnemann
als erster die Syphilis von der Gonorrhoe, welche bis anhin als
eine und dieselbe Krankheit galt. Die Mikrobiologie ist noch
unbekannt. Hahnemann publiziert den
"Unterricht für Wundärzte über die venerischen Krankheiten,
nebst einem neuen Quecksilberpräparate"
mit einem Anhang
über "Die venerischen Krankheiten neugeborener Kinder".

Bereits in diesem einen Werk ist die Homöopathik in ihren
Fundamenten bereits vollständig enthalten. Hahnemann gelangen
dauerhafte Heilungen bei der Syphilis durch ein künstlich erzeugtes
"Merkurialfieber", welches er mit sublimiertem Quecksilber in der
kleinstmöglichen Dosis, die dem Patienten nicht schadet, provozierte.
(Arzneireaktion, wobei die künstlich induzierte Arzneikrankheit, die ihr
ähnliche natürliche Krankheit heilen soll - Similia similibus curentur).
Er wendete seine Arzneien allein auf Anweisungen der
hippokratischen Ähnlichkeitsregel erfolgreich an, ohne diese zuvor,
weder am Gesunden noch an sich selbst, geprüft zu haben.

Kurz darauf veröffentlicht er die Schrift "Thuja als Heilmittel"
bei der akuten Gonorrhoe. Im Herbst erscheint eine Studie
über das "Prinzipium adstringens bei Pflanzen"
1790
Hahnemann macht den bis heute im Zusammenhang mit der
Homöopathie bekannten "Chinarinden-Selbstversuch" und schloss
daraus, auf Grund des Ähnlichkeitsgesetzes, dass Chinarinde ein
Heilmittel für Wechselfieber sein muss, da er selbst während seinen
Versuchen mit dieser Arznei in kleinsten Mengen, Symptome dieser
Krankheit erfahren hatte, die sobald er mit der weiteren Einnahme
seiner Zubereitung, von selbst wieder verschwanden.
Hahnemann unterbrach frustriert seine praktische Tätigkeit als Arzt,
weil er die beobachteten Folgen der Arzneibehandlung nach
universitären Anweisungen nicht mehr mit seinem Gewissen
vereinbaren konnte, und weil ihm zu wenig eigenes Erfahrungswissen
zur Verfügung standen, seinen Patienten eine heilsamere Behandlung
zukommen zu lassen.
Ausserdem kam er bei den Apothekern in Verruf, die ihm mit
zunehmendem Erfolg seiner Behandlungen, die Herstellung seiner
selbst zubereiteten Verdünnungen verboten, ihn deshalb verfolgten
und bestraften. Es folgten mehrere Jahre Übersetzertätigkeit
medizinischer Abhandlungen, meist Dissertationen aus aller Welt.
Hahnemann soll neun alte Sprachen beherrscht haben.


"Man ahme der Natur nach,
welche zuweilen eine chronische Krankheit
durch eine andere hinzukommende heilt,
und wende in der zu heilenden Krankheit,
dasjenige Arzneimittel an, welches
eine andere, möglichst ähnliche,
künstliche Krankheit zu erregen
im Stande ist, und jene wird
geheilt werden;
similia similibus."

Dr. Samuel Hahnemann
1796


Similia - Simplex - Minimum

"Ähnlichkeitsgesetz" - "Einzelsubstanz" - "Geringste Dosierung"

ca. 1810
ca. 1820
1829
ca. 1830
1841


1796

Beinahe gleichzeitig mit dem Beginn der ersten Pockenimpfversuchen
am Gesunden von Edward Jenner (1749-1823) veröffentlicht
Hahnemann seinen Bericht über das nun durch seine Forschung
bestätigte Ähnlichkeitsgesetz bei der Behandlung von Krankheiten.
Um seiner Lehre Ausdruck zu verschaffen berichtete er
erstmals öffentlich über seine Beobachtungen während dem
"Chinarinden-Selbstversuch", den er 1790 vorgenommen hatte.
Hahnemann hatte sich bei der Übersetzung der
"Materia Medica" von

William Cullen
1712-1790
über die Heilwirkung von Chinarinde beim
"Wechselfieber" (Malaria) dazu inspirieren lassen, Chinarinde
in geringen Dosen regelmässig selbst einzunehmen,
um die Wirkung zu beobachten.

Similia similibus curentur - Ähnliches ist durch ähnliches zu heilen!
Das Jahr 1796 gilt deshalb als "Geburtsjahr" der Homöopathie.
(homoion = ähnlich, pathos = krank). Hahnemann grenzte seine
Heilmethode dadurch deutlich gegen die vorherrschende
allgemeine Lehrmeinung ab, und nannte diese "Allöopathie",
was "Gegensätzliches mit Gegensätzlichem heilen"
(Contraria contraris) bedeuten soll.


Fünfzig Jahre vor Beginn der akademischen Forschung
experimentierte Hahnemann zuerst an sich selbst, später
mit seinen Schülern und Freunden mittels "Arzneimittelprüfungen
am Gesunden" mit den Heilkräften in der Natur.
Akribisch genau dokumentiert er seine Erkenntnisse in den
Krankenjournalen. Er gewann zunehmend an Erfahrung bei der
Behandlung von Krankheiten, indem er systematisch die Wirkungen
verschiedenster Substanzen auf den menschlichen Organismus
dokumentierte, und in geeigneter Dosierung, bei entsprechender
Symptomatik, hilfreich anwenden konnte.
In den selben Jahren begannen ebenso die ersten Versuche am
Gesunden, durch künstliche Inokulation von Kuhpockeneiter
in den menschlichen Organismus, um die Menschenpocken zu
verhindern. Frau Dr. Jenner, verstarb wenige Tage nach der
Impfung - der Sohn erlitt einen Entwicklungsstillstand und verstarb
geistig zurückgeblieben im 20. Lebensjahr. Sämtliche, häufig tödlichen
Folgeerscheinungen und Komplikationen dieser "Übertragungsmethode
von tierischem Eiter auf den Menschen" - der im weiteren auf
demselben Ähnlichkeitsprinzip beruht - wurden jedoch mit
systematischer Konsequenz ignoriert und oder besonders
hartnäckig verteidigt, um sich der Verantwortung zu entziehen.
Jegliche Zusammenhänge zwischen dem Injizieren von infektiösem
Material in den menschlichen oder tierischen Organismus und den
selbst unmittelbar oder auch später zu beobachtenden
Folgeerscheinungen werden seither bis auf den heutigen Tag
konsequent von der Wissenschaft bestritten. Allerdings werden
diese weder dokumentiert noch analysiert, obwohl sogar in der
Schweiz seit dem 1. Dezember 1987 eine obligatorische Meldepflicht
für Impfkomplikationen besteht.
Mehr zu diesem Thema finden Sie unter "Krankheiten" - "künstliche"

Mit den ersten Impfungen traten naturgemäss auch die ersten
Impfkomplikationen auf.

Die Kaiserin Maria Theresia in Wien, Herrscherin von Österreich
und Ungarn, verlor ihre zwei Töchter Johanna Gabriele und
Maria Josepha. Kurz nach der "Inokulation" erkrankten die beiden
Kinder schwer und starben an Pocken. Die damalige Impfmethode,
bei welcher Pockeneiter gegen die Pocken unter die Haut geritzt
wurde, hat man auch "Variolation" genannt. Sie sollte vor der
Ansteckung mit Pocken schützen. Erst als die dritte Kaisertochter,
Marie Caroline die "Variolation" nicht mehr vornehmen liess,
konnte sie gesund dem Kronprinzen Ferdinand von Neapel
angetraut werden. Die Beiden verstorbenen Töchter waren
ursprünglich zur Hochzeit mit dem Bourbonenkönig vorgesehen
und kamen deshalb in den Genuss einer Pockenimpfung.
Die genannte Marie Caroline verlor wiederum zwei ihrer Söhne,
welche auf erneutes drängen von Ärzten zuliess, dass ihre zwei
Buben geimpft wurden. Beide verstarben ebenso nach kurzer,
schwerer Krankheit. Die Ärzte wiesen jede Verantwortung von
sich und behaupteten, die Todesfälle hätten nichts mit den
unmittelbar vorausgegangenen Impfungen zu tun.
Sie beschuldigten im Gegenteil die Habsburgerin Marie Caroline,
sie habe ihre eigenen Söhne selbst getötet, um dem Bourbonen
zu schaden.
Der sicherste Weg einen biologischen Organismus mit Viren
zu infizieren ist, ihm diese einzuimpfen.

1800 Die Elektrizität und weitere bahnbrechende technische
Errungenschaften binden zu Beginn des neuen Jahrhunderts
die Aufmerksamkeit der Bevölkerung magisch an sich -
Tiefgreifende Veränderung des Weltverständnisses finden
in der Gesellschaft statt. Es beginnt das Zeitalter der
rationalen Vernunft in allen Lebensgebieten.
1805 - Hahnemann 50 Jahre alt
1810
"Organon der rationellen Heilkunde
nach homöopathischen Gesetzen"

von Samuel Hahnemann,
1. Auflage in der
"Arnoldischen Buchhandlung" Dresden.
Organon
"Museum der homöopathischen Heilkunst"

www.akademie-heilkunst.ch

Von 1777 bis 1839 schrieb Hahnemann im übrigen mehr als
300 selbständige Schriften, Aufsätze, Übersetzungen und
Bearbeitungen zu medizinischen Themen.
 

1811 Reine Arzneimittellehre mit Materia Medica der Antipsorischen Arzneien
1816

Hahnemann beschäftigt sich ununterbrochen mit den unzureichenden
Ergebnissen seiner bisher geprüften Arzneien gegen die ihm
"noch unbekannte Natur der chronischen Krankheiten".
Für Hahnemann stand jedoch fest, dass der Grund nicht
beim Ähnlichkeitsgesetz selbst liegen konnte.
Bis dahin verwendete er lediglich etwa 50 geprüfte Arzneimittel,
deren Wirkung er selbst durch die "Arzneimittelprüfung
am Gesunden" erforschte.

"Diese höchst ernste Frage beschäftigte mich seit den Jahren
1816, 1817 bei Tag und Nacht und, siehe! der Geber alles Guten
liess mich allmählig in diesem Zeitraume durch unablässiges
Nachdenken, unermüdete Forschungen, treue Beobachtungen
und die genauesten Versuche das erhabene Rätsel
zum Wohle der Menschheit lösen."

1819 "Organon der Heilkunst" 2. Auflage
1821 Die Homöopathik Hahnemanns breitet sich in Windes Eile
über die ganze Welt aus bis nach China, Neuseeland und
Australien. In Amerika und Indien jedoch erfreute sie sich
besonderer Beliebtheit. (Siehe Kapitel Amerika)

 Prinz Schwarzenberg,
Hahnemanns prominentester Patient.
1824 "Organon der Heilkunst" 3. und verbesserte Auflage
1826 "Organon der Heilkunst" 4. und verbesserte Auflage
1828 "Organon der Heilkunst" 5. und verbesserte Auflage
1828-1830

Hahnemann feiert seinen 73. Geburtstag. Er lässt sein Lebenswerk,
das "Organon der Heilkunst in der 5. erweiterten Auflage
neu erscheinen und gibt zusätzlich sein ganzes bisheriges Wissen
mit Anweisungen zur Ausübung der Homöopathischen Heilkunst
bis in alle Einzelheiten für die Nachwelt preis.


"Die chronischen Krankheiten" erscheinen mit dem Untertitel:
"Ihre eigentümliche Natur und homöopathische Heilung"

4 Bände, 1. Auflage -
Die Miasmatik der chronischen Krankheiten ist formuliert.


Aus dem Vorwort zur ersten Ausgabe:
"Wüsste ich nicht, zu welcher Absicht ich hier auf Erden war -
selbst möglichst gut zu werden und umher besser zu machen,
was nur in meinen Kräften stand" - ich müsste mich für sehr
weltunklug halten, eine Kunst vor meinem Tode zum gemeinen
Besten hinzugeben, in deren Besitz ich allein war und welche daher,
bei ihrer Verheimlichung, mir fort und fort möglichst einträglich
zum machen, beim mir stand. Indem ich aber der Welt diese
grossen Funde mittheile, bedaure ich, zweifeln zu müssen, ob
meine Zeitgenossen die Folgerichtigkeit dieser meiner Lehren
einsehen, sie sorgfältig nachahmen und den unendlichen daraus
für die leidende Menschheit zu ziehenden Gewinn, welcher aus
der treuen, pünktlichen Befolgung derselben unausbleiblich
hervorgehen muss, erlangen werden - oder ob sie, durch das
Unerhörte mancher dieser Eröffnungen zurückgeschreckt,
sie lieber ungeprüft und unnachgeahmt, also ungenutzt
lassen werden."

1829 Am 10. August feiert Samuel Hahnemann
mit seinen engsten Freunden sein
50 jähriges Doktorjubiläum
in Köthen.

Gottfried Lehman,
Hahnemanns allöopathischer Assistent in Köthen.
1830 Hahnemanns Frau Henriette Johanna Küchler stirbt in Köthen.
Aus der Ehe gingen zehn Töchter und ein Sohn hervor.
1833 Hahnemann veröffentlicht während der Cholera in Europa vier
Abhandlungen über die Behandlung von Epidemien. Er setzte
Kampfer augenscheinlich erfolgreich als "Heil- und Schutzmittel"
ein, weil er verdächtigte, dass die Ursache bei epidemischen
Massenerkrankungen bei "unsichtbar kleinen Lebewesen"
liegen müsse. Hahnemann war in der praktischen Anwendung
seiner Heillehre den meisten "neuen" Entdeckungen der Zeit
und selbst dem legendären Franzosen Louis Pasteur um ein
Viertel Jahrhundert bei der Behandlung der Infektionskrankheiten
voraus. Tatsächlich ist der Kampfer ein kräftiges Desinfektionsmittel
und Antibiotikum. Es gelang Hahnemann dadurch das Massensterben
an Cholera in den von ihm betreuten Landstrichen auf ein Minimum
zu reduzieren. Er verwendete dazu den Kampfer selbstverständlich
in einer tieferen Verdünnung zusammen mit weiteren ausgewählten
Arzneien. Sein Verdienst ist in diesem Zusammenhang die bereits
bekannte Hygienelehre zur Vermeidung von "Ansteckungszunder".
Die Lehre selbst geht ebenfalls auf die Antike zurück zur griechischen
Göttin "Hygieia". Allerdings wurde Sie besonders im Mittelalter
sträflich vernachlässigt. Der Erfolg in der Anwendung der
Homöopathischen Heilgesetze erwies sich selbst bei den
gefürchteten Infektionskrankheiten als heilsam. Hahnemann
Verdienst sind demnach ebenso die wesentlichsten Grundlagen
zur Entwicklung der klinischen Bakteriologie gutzuschreiben -
bereits 25 Jahre bevor die Existenz von Mikroben im Labor von
Louis Pasteur und Robert Koch definitiv bestätigt wurden.
1835 Hahnemann heiratet im stattlichen Alter von 80 Jahren die
35jährige Französin Mélanie d'Hervilly und wandert nach Paris
aus, wo er vorwiegend von der feinen Gesellschaft um ärztliche
Behandlung gebeten wurde. Einen Wochentag hielt er jedoch
weiterhin seine kostenlose Armensprechstunden. Seine Frau
Mélanie d'Hervilly wurde die erste praktizierende Homöopathin
in der Geschichte der Homöopathie. Sie arbeitete zusammen
mit dem Meister in einer gemeinsamen Praxis in Paris,
deshalb wurde sie nach seinem Tod zu drei Wochen Gefängnis
verurteilt.
1835-1839 "Die chronischen Krankheiten -
ihre eigentümliche Natur und homöopathische Heilung"
2. erweiterte Auflage
ab 1821 Die Homöopathik Hahnemanns breitet sich in Windes Eile über die
ganze Welt aus bis nach China, Neuseeland und Australien.
In Amerika und Indien jedoch feierte sie ihrer grössten Beliebtheit.
1843 Hahnemann stirbt am 2. Juni im 89. Lebensjahr in Paris, an den Folgen
einer hartnäckigen Bronchitis. Er wird auf dem Friedhof Montmartre
begraben und später nach "Père Lachaise" umgesiedelt.
1843 Robert Koch wird geboren. Der Bakteriologe erhält 1905 den
Nobelpreis für Medizin für seine Forschungstätigkeit bei der
Behandlung der Tuberkulose.
Seine Arbeiten mit dem Davoser Arzt Carl Spengler über die
Tuberkulose gehören zu den wertvollsten Beiträgen zur Immunologie.
Doch das Penizillin eroberte jetzt die Welt als Allheilmittel im Sturm
und erübrigte sämtliche weiteren Bemühungen der Wissenschaft über
die vererbte Konstitution. Der weltweite verantwortungslose Umgang
mit den zuvor gefürchteten Infektionskrankheiten und infektiösem
Krankheitsmaterial, allein durch dieses Medikament, ist stark
in Verdacht geraten, an der Entwicklung von
Immunschwächekrankheiten wie AIDS
mitverantwortlich zu sein.

 Apotheker Thomas Lappe
stellte zuverlässig die Arzneien nach Anweisungen
Samuel Hahnemanns her.
1844 John Dalton, Begründer der Chemischen Atomtheorie stirbt.
1845 Wilhelm Röntgen wird geboren. Erhält 1901 den Nobelpreis für Medizin.
Faradey beweist, dass das Magnetfeld die Schwingungsrichtung des
Lichtes in der Materie beeinflusst.
1859 Darwin veröffentlicht seine umstrittenen Abstammungslehren.
Rudolf Virchow definiert die Zellularpathologie.
1884 Gregor Mendel stirbt, Gründer der Vererbungslehre.
1895 Louis Pasteur widerruft seine Theorien und verkündet auf dem
Sterbebett, dass sämtliche seiner Forschungsstatistiken zur
Bakteriologie gefälscht sind.
1921 "Organon der rationellen Heilkunde" 6. Auflage
Die sechste Ausgabe mit vielen Erweiterungen, neuen
Herstellungsverfahren für homöopathische Arzneien und
Dosierungsrichtlinien erscheint erst 111 Jahre nach der ersten
Ausgabe. Richard Haehl kaufte mit finanzieller Unterstützung
von William Boerike und James William Ward aus San Francisco
den Nachlass und die Manuskripte sowie einer Abschrift von der
Familie Bönninghausen. Die Herstellung und Dosierung von den
sogenannten "Q-Potenzen" wird darin publik, doch erst durch die
Schweizer Rudolf Flury und Antoine Nebel werden Hahnemanns
Anweisungen zur Anwendung dieser Dosierungen der
homöopathischen Nachwelt bewusst.

 Willmar Schwabe (1878-1935) verlegt Hahnemanns
Organon im Selbstverlag in Leipzig. Schwabe ist der grösste
Hersteller Homöopathischer Arzneimittel in Europa.
Er entwickelt die Potenziermaschinen.
1941
1942
1945
Massenproduktion von Plutonium-Bomben entdeckt durch Seaborg
Erste Kernverschmelzungen mit Uran.
Atomwaffen Testversuche in Los Alamos; Manhattan Project, Oppenheimer.
Atomtests in New Mexiko.

Uranium "Little Boy" über Hiroshima und
Plutonium "Fat man" über Nagasaki abgeworfen.
1956
"Die chronischen Krankheiten -
ihre eigentümliche Natur und homöopathische Heilung"
1. Nachdruck der 2. Auflage
2000











siehe
Seite
"Aktuell"
Die alten Seuchen der Menschheit, die venerischen Krankheiten
scheinen ausgerottet und die Infektionskrankheiten im Griff zu sein.
Doch in Wirklichkeit sind sie niemals geheilt worden und leben in
den zur Zeit lebenden Generationen ungehindert in ihrer hereditären
Form verschleiert weiter. Denn die Symptome und Krankheiten haben
sich "nur" verändert.
Die modernen Krankheiten sind in Ihrer Destruktivität kaum zu
vergleichen mit den alten gefürchteten Seuchen. Ihre Dynamik hat sich
in dieser Zeit, wie die Symptome auch, verinnerlicht. Die medizinische
Herausforderung wird heute immer deutlicher konfrontiert mit noch
nie dagewesenen Phänomenen.
Ausserdem sind die toxischen allöopathischen und ökologischen
Einflüsse auf den biologisch lebenden Organismus stetig gestiegen.
Die Folgen sind in den einseitig destruktiven Erkrankungen, wie
Krebs, Diabetes, Asthma, Geistesstörungen, usw. klar erkennbar.


Organon der Heilkunst, § 3



Organon der Heilkunst, 6. Auflage, 1921
Verlag Willmar Schwabe, Leipzig



1.
Sieht der Arzt deutlich ein, was an Krankheiten, das ist, was an jedem
einzelnen Krankheitsfalle insbesondere zu heilen ist

(Krankheits-Erkenntnis, Indikation)

2.
Sieht er deutlich ein, was an den Arzneien, das ist, an jeder Arznei
insbesondere, das Heilende ist
(Kenntnis der Arzneikräfte)
und

3.
Weiss er nach deutlichen Gründen das Heilende der Arzneien dem
was er an dem Kranken unbezweifelt Krankhaftes erkannt hat,
so anzupassen, dass Genesung erfolgen muss, anzupassen sowohl
in Hinsicht der Angemessenheit der für den Fall nach ihrer Wirkungsart
geeignetsten Arznei als auch in Hinsicht der genau erforderlichen
Zubereitung und Menge derselben
(Wahl des Heilmittels, rechte Gabe, Dosierung)

4.
und der gehörigen Wiederholungszeit der Gabe: - kennt er endlich
die Hindernisse der Genesung in jedem Falle und weiss sie hinwegzuräumen,
damit die Herstellung von Dauer sei: so versteht er zweckmässig
und gründlich zu handeln und ist ein echter
Heilkünstler."


Johanna Henriette Leopoldine
Hahnemann-Küchler

1764-1830
Melanie
Hahnemann-d'Hervilly Gohier

1800 - 1878
Erste Frau von Samuel Hahnemann
zehn Töchter und ein Sohn geboren
Zweite Frau Samuel Hahnemanns
Er heiratete die 35jährige im
Alter von 80 Jahren
starb in
Köthen
Erste Homöopathin
Paris

Radierung
Auf dem Totenbett in Paris - 2. Juni 1843
Original im Hahnemann Museum Stuttgart
Grabstätte auf
Père Lachaise


Hahnemanns Todesanzeige

Allgemeine Homöopathische Zeitung, Leipzig den 10. Juli 1843
Aus einem Brief von G.H.G. Jahr, Paris den 4. Juni
Am 10. April, also an seinem Geburtstage, war ich das letzte mal
bei Hahnemann, den ich überhaupt überhäuften Geschäfte wegen
nur selten besuchte. Gegen den 15. April erkrankte er an seinem
gewöhnlichen Frühlingsleiden, einem Bronchialkatarrh,
der ihn so angriff, dass seine Frau niemanden vorliess,
so dass man ihn schon mehrmals für tot aussagte,
was jedoch immer glücklich widerlegt war.

Schon immer hatte ich mir vorgenommen, selbst
doch wieder einmal hinzugehen, als ich gerade mit Ihrem Schreiben
zugleich eine Bitte von Frau Hahnemann erhielt, in welchem
sie mich ersuchte, doch denselben Tag noch zu ihr zu kommen.
Ich ging gleich, Ihren Brief an ihn in der Tasche, und wurde auch
sogleich in Hahnemanns Schlafzimmer eingelassen.

Hier aber - denken Sie sich den Augenblick! - anstatt Hahnemann,
den alten, lieben, freundlichen Greis mir entgegenlächeln zu sehen,
finde ich seine Frau ausgestreckt auf dem Bette,
in Tränen zerfliessend und ihn daneben - kalt,
starr und seit 5 Stunden schon hinübergegangen
in das Leben, wo kein Streit, keine Krankheit, kein Tod mehr ist! -

Ja, unser ehrwürdiger alter Vater Hahnemann hat seinen Lauf vollendet!


Eine Lungenlähmung hat, nach sechswöchigem Krankenlager,
auf dem er immer schwächer wurde, seinen Geist von seiner
müden Hülle befreit. Seine geistigen Kräfte hatten ihn
bis zum letzten Augenblicke nicht verlassen, und obschon
seine Stimme immer unverständlicher wurde,
so zeugten doch seine gebrochenen Worte,
von der fortwährenden Klarheit seines Geistes und der Ruhe,
mit der er sein Ende herannahen sah. Gleich im Anfange
seiner Krankheit hat er seinen Umgebungen gesagt,
dass diese seine letzte sein werde,

indem seine Hülle verbraucht sei.

Wirklich gelitten hatte er eigentlich nur ganz zuletzt,
als die Engbrüstigkeit immer mehr zunahm.
Als ihm in einem solchen Anfall seine Frau sagte:

"Die Vorsehung wäre Dir eigentlich einen Erlass aller Leiden schuldig,
weil Du so viele andere gelindert und in Deinem mühevollen Leben
so manche Beschwerde erduldet," antwortete er:


"Mir? - warum denn mir? -
Jeder auf dieser Welt wirkt nach den Gaben und Kräften,
die er von der Vorsehung empfangen, und findet ein Mehr
oder Weniger nur vor dem Richterstuhl der Menschen,
nicht aber von der Vorsehung statt;
die Vorsehung ist mir nichts, ich aber bin ihr viel,
ja alles schuldig."

Denkmal in Köthen
Zeichnung von Melanie
Gedenkbild
Denkmal in Dessau



Samuel Hahnemann Denkmal in Leipzig




Surfen Sie im Internet durch Samuel Hahnemanns
"Organon der Heilkunst"


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Vier von Hahnemanns zehn Töchter

1789-1857
1795*
1803*
1805-1865
Amelia
Frederique
Eleonore
Charlotte


 

Clemens Maria Franz von Bönninghausen

Lebenslauf



1785 - 1864
Hahnemanns Schüler


1828 Der von den von den Ärzten der Medizin bereits aufgegebene
Bönninghausen wurde durch die Homöopathie von seiner eitrigen
Schwindsucht (Tuberkulose) mit einer einzelnen Gabe Pulsatilla
in der 30. Centesimalpotenz, und einer Folgegabe Sulfur C30
in einem Abstand von 4 Wochen vollständig geheilt.
Er wurde durch seine persönlichen Erlebnisse entschiedener
Anhänger der Homöopathie und Hahnemanns eifrigster Schüler.
Zuvor war er Agronom.
1830

Bönninghausen studiert die Homöopathik äusserst fleissig und
veröffentlicht Schriften zur"Allgemeinen Homöopathischen Diät,
Ernährung und Heilung".
Im Anhang entwirft er das methodisch exakte Vorgehen bei der
Aufzeichnung eines homöopathisch Krankheitsbildes für die Therapie.
Die Wichtigkeit des genauen Individualisierens der Symptome wird
darin hervorgehoben. Er entwickelt ein System zur Erhebung
der Krankenanamnese mittels Anamnesefragebogen;
"Wie der chronisch Kranke seinen Bericht an den Arzt abzufassen habe".

1833 "Übersicht der Hauptwirkung der Antipsorischen, Antisykotischen
und Antisyphilitischen Arzneien". "Homöopathische Therapievorschläge
für die Behandlung von Wechselfieber". "Die Homöopathie - ein Lesebuch für das nicht gebildete Publikum".
"Verbotene und erlaubte Genüsse".

Beschreibung der Eigentümlichkeit von 123 homöopathischen
Arzneien, Komplementärarzneien und deren Arzneiverwandtschaften.
Bönninghausen erforschte und beschrieb noch eindringlicher als
Hahnemann selbst, die weiterhin verbreiteten Folgezustände der
bereits demonstrierten Impfkomplikationen und gibt das
Antisykotikum "Thuja occidentalis" als Hauptmittel
bei der Behandlung der Impfkrankheit an.
1835 Erstes "Repertorium der Nicht-psorischen Arzneien".
Eine Anleitungen für den Praktiker, womit er die passenden Arzneien
auf Grund der individuellen Symptome des Kranken besser finden kann.
Hahnemann war von seinem Werk begeistert.
25.7.1843 Auf Grund seiner Erfolge mit potenzierten Heilmitteln wurde der
Freiherr Clemens Maria von Bönninghausen zum ersten kaiserlich
geschützten"Heilpraktiker" und für die Ausübung seiner
"homöopathischen Heilkunst" unter Verordnung geschützt.
1846 "Das Therapeutische Taschenbuch" - Bönninghausens bedeutendstes
Werk. Physiognomik der Homöopathischen Arzneimittel,
Homöopathisches Repertorium mit Geniushinweisen.
Erste Erfahrung mit hohen Potenzen bei der Behandlung von Tieren.
Die C200 wird gängige Potenz, da sie sich bei akuten Krankheiten
als besonders wirkungsvoll erweist.
1848 Bönninghausen wird in den Vereinigten Staaten
von Amerika zum Ehrendoktor ernennt.
1849 "Verhütung und Behandlung der asiatischen Cholera für nicht Ärzte"
"Wirkungen der Heilmittel in Abhängigkeit zur Tageszeit und
Gemütszustand". Alphabetisch angeordnetes
"Repertorium der Antipsorischen Arzneien".
Mit Prolog von Hahnemann zu den Dosierungsfragen.
"Die Aphorismen des Hippokrates"
18.1.1864 Gestorben an einem Schlaganfall.




 

Ahnengallerie

Die Ausbreitung der Homöopathie in aller Welt

"Hahnemann und seine Entdeckung gehören nicht nur Deutschland,
sondern der ganzen Welt."


Worte des Finanzministers Griggs zur Einweihung des Hahnemann Denkmals
in Washington am 21. Juli 1900, unter Anwesenheit des amerikanischen
Präsidenten MacKinley. Wohl kein Kulturland gab es, in das nicht Hahnemanns
Heilmethode eingedrungen wäre und sich durch ihre Erfolge am Krankenbette
siegreich Bahn gebrochen hätte. Die Homöopathie breitet sich schnell
über die ganze Neue Welt aus.

1810 - 1820 - 1850 - 1880 - 1900 - 1930 - 1960- 2000

Deutschland - Österreich - Dänemark - Italien - Ungarn - Polen - Schweden - Schweiz
England - Schottland - Irland - Wales - FrankreichHolland - Spanien - Portugal
 USABelgien - Brasilien - Surinam - Kolumbien - Uruguay - Paraguay - Chile - Mexiko
Afrika - Kapland - Sudan - Mocambique - Ägypten - Indien - China
Kanada - Neuseeland - Australien - Kuba




 

Schüler, Zeitgenossen und Nachfolger Hahnemanns

Die folgenden Homöopathen haben trotz anhaltendem Widerstand der
Wissenschaft wesentlich zur weltweiten Ausbreitung, Entwicklung und
erfolgreichen Anwendung der Homöopathie Samuel Hahnemanns beigetragen.

Es gebührt ihnen der Dank der Menschheit.
1788-1860
1794-1847
1785-1874
1784-1849
1786-1840
Johann
Ernst
Stapf
Gustav
Wilhelm
Gross
Clemens Maria
Franz von
Bönninghausen
Moritz
Müller
Hans Burch
Gram





1795-1874
1795-1869
1800-1875
1762-1836
1796-1853
Karl Julius
Aegidi
Johann
Martin
Honigberger
Georg
Heinrich
Gottlieb Jahr
Christoph
Wilhelm
Hufeland
Franz
Hartmann





1788-1853
1796-1862
1796-1862
Friedrich
Jakob
Rummel
Karl
Gustav
Franz
Semen
Korsakov
Carl
Haubold
Carl Georg
Christian
Hartlaub





1804-1848
1800-1880
1801-1973
1769-1863
1800-1885
Ludwig
Griesselich
Constantin
Hering
Johann
Wilhelm
Arnold
Graf
Sebastian
Des Guidi
Theodor
Johann
Rückert


Schüler
Hahnemanns
bringt die
Homöopathie
1821 nach
Kopenhagen,
wo er Gram lehrt


1801-1892
1800-1868
1765-1846
1818-1877
Julius
Weihe
Herford
Carl Friedrich
Gottfried
Trinks
Hans
Christian
Lund
Traugott
Kirsten
Leipzig
Clothar
Müller
Leipzig





1813-1870
1820-1896
1815-1891
1821-1906
1812-1888
Arthur
Lutze
Charles Gottleib
Raue
Samuel
Lilienthal
Bernhardt M.
Fincke
Graf Adolf
von Zur Lippe





1818-1897
Zentralverein
1826-?
1812-1894
1821-1898
Carl
Bojanus
Johannes
Rokowsky
Leopold Friedrich Robert Süss-Hahnemann
Friedrich
Flemming
Wilhelm
Heinrich
Schüssler


Hufeland war
Hausarzt von
J. W. Goethe





Globulimaschine
des Apothekers
Willmar Schwabe
Leipzig

 Die Homöopathie breitet sich schnell über die ganze Neue Welt aus

1796
Deutschland
Samuel Hahnemann
1816
Österreich
Mathias Marenzeller

Joseph von Quarin

1733-1814
hat in Wien

Hahnemann
als bevorzugter
Schüler
auf seine
privaten
Visiten
im Krankenhaus
der Barmherzigen
Brüder
mitgenommen und ihm eine
praktische
Ausbildung
zukommen
lassen.
1821
Italien
Necher
1821
Dänemark
Hans Christian Lund
1822
Ungarn
J. v. Bakody
1823
Russland
Adam
1824
Polen
Bigel
1825
USA
Hans Burch Gram
1826
Schweden
Wahlenberg
1827
Schweiz
Franz-Joseph
Siegrist, Basel
1795-1840

 
1827
England Schottland
Frederick
Harvey Foster
Quin, London
(1799-1878)
1827
Surinam
Constantin Hering
1828
USA
Wesselhoeft
1829
Belgien
van Moor
1829
Indien
Honigberger Martin
1830
Frankreich, Lyon
Graf Des Guidi
1830
Spanien
Querol und
Folch

Pernie Jose
Y Nunez
1805-1879
1830
Kapland
Philip
1831
Holland
J. Schönfeld
1833
USA
Constantin Hering
1833
 
Antoine Pétroz
(1781-1859)
gründet die
"Société homéopatique
de Paris"
in Frankreich
1835

Paris
Samuel Hahnemann
in Paris
mit
Melanie d'Hervilly-Gohier
Hugh Cameron
1810-1897
Hahnemanns
Schüler in Paris
Clemens Maria Franz
von Bönninghausen
bekommt in Paris eine
kaiserliche Sondergenehmigung
zur Ausübung seiner Heilkunst
mit potenzierten Arzneien.
1836
Portugal
F. G. Galvao
1837
Irland
C. Luther

Joao Vicente
Martins
übersetzt Organon in portugiesisch
1837
Brasilien
Jahn
1837
Kolumbien
1842
Brasilien
Benoit Mure
1809-1858
1845
Kuba
J. Bramon
1845
China
Yvan Callery
1845
Kanton, Macao
Lagrenée
1847
Indien
S. S. Brooking
1847
Indien
Nolasco
1847
Mocambique
Monteiro
1848
Canada
v. Schrader
1848
Canada
Lancaster
1848
Chile
Garcia
1848
Chile
Augusto Gusmao
1848
Paraguay
Chedifer
1849
Uruguay
Korth, Lopez
Estrazulas
1851
Ägypten
v. Sonnenberg
1851
Ägypten
Mure
1852
Sudan
Mure
1853
Mexiko
Navarette
1853
Mexiko
R. Cormellas
1853
Mexiko
J. M. Carbo
1853

Neuseeland
Fischer
1859
Australien
v. Rochlitz
1894 Californien Samuel Lilienthal
Argentinien




Thomas Pablo Paschero 1904-1986

1932
Griechenland
George Vithoulkas
Alternativer
Nobelpreisträger


Weitere namhafte Homöopathen der Geschichte

1825-1917
1829-1899
1836-1909
1836-1906
1837-1902
Jean-Pierre
Gallavardin
Edwin Moses
Hale
Henry C.
Allen
Heinrich
Goullon sen.
Thimoty Field
Allen
1838-1917
1840-1901
1840-1900
1841-1910
1847-1885
Eugene Baumaris
Nash
James Compton
Burnett
Gustav
Puhlmann
Pater August
Müller
Ernest A.
Farrington
1849-1916
1849-1929
1853-1931
1854-1925
1856-1931
James Tayler
Kent
William
Boericke
John Henry
Clarke

John Henry
Allen

Frederica E.
Gladwin
1857-1943
1866 - 1951
1861 - 1942
1861-1935
Margaret Lucy
Tyler
Hans
Wapler
Robert
Bosch
Fred H.
Lutze
Cyrus Maxwell
Boger
1875-1965
1878-1935
1878-1935
1878-1935
1880-1963
Albert
Schweitzer
Willmar Schwabe
Komerzienrat
Willmar
Schwabe
Willmar
Schwabe
Léon
Vannier
Homotoxikologie
1852 - 1934
1886-1936
1894-1987
1896-1967
Hans Heinrich
Reckeweg
Emil
Schlegel
Eduard
Bach
Darmnosoden
Pierre
Schmidt
Elizabeth
Wright Hubbard
Athen 1932*
New Dehli
1948*
Nizza 1954*
Sissach 1962*
Einsiedeln 1967*
Georges
Vithoulkas
Mohinder
Singh Jus
Yves
Laborde
Georg Markus
Kissling
Lukas Gregor
Bruhin



Ahnen der Homöopathie in Amerika

Samuel Hahnemann Denkmal
Washington, USA

Am 21. Juli 1900
unter Anwesenheit des amerikanischen
Präsidenten MacKinley eingeweiht.

1825
Hans Burch Gram
(1786-1840)



Gram wurde 1786 in Boston geboren
und studierte seit 1814 Medizin
in Kopenhagen. Sein Vater war Däne.
Anschliessend arbeitet er mit dem
Chirurgen Hans Christian Lund
zusammen in Kopenhagen.
Lund wiederum war persönlicher
Schüler Samuel Hahnemanns.
1825 kehrte Gram nach Amerika zurück
und warb für die neue Lehre.
Er war der erste Homöopath in Amerika
und praktizierte in New York.
Bald scharten sich eine Anzahl
Ärzte um ihn, unter diesen Gray
und Federal Vanderburgh.
Gram selbst stirbt 1840.
John F. Gray
2. Homöopath in Amerika
Federal Vanderburgh
3. Homöopath in Amerika
1823
Wilhelm Wesselhoeft
Deutscher Arzt in Pensylvania, geboren in Jena, studierte dort seit
1813 und wurde von Johann Wolfgang von Goethe angeregt. Goethe
stand mit seinem Vater in regem Briefwechsel, da dieser
Buchdrucker war (Sophienausgabe). Wesselhoeft gelangte
als Mitglied der Burschenschaft in politische Haft, setzte sich
nach Basel ab und wanderte 1823 nach Amerika aus.
1821

Heinrich Detwiller,
(1795-1887) Ein Schweizer aus Baselland kam 1821 nach
Amerika, traf dort mit Wesselhoeft und E. Freytag zusammen.
1827 Constantin Hering hält sich in Surinam auf, prüft dort Lachesis
und nimmt es in die Homöopathie auf.
1829 Gérald Hull
1830-1834 A. Wilson, William Channing, General J. Vanderburgh,
Benjamin Dutches
William Channing übersetzt
Hahnemanns "Briefe an die Ärzte"
in englisch.
1833 Constantin Hering
gründet in Philadelphia zusammen
mit Wesselhoeft und George Bute
die "Hahnemann Gesellschaft"
und ein Jahr später die
"Nordamerikanische Akademie
der Homöopathischen Heilkunst"
von Allentown an der Lecha.
Er unterrichtete in deutsch.
Neben Hering, Wesselhoeft,
Detwiller und Freytag finden sich
Namen wie Roming, Becker, Pretz,
Söger, Keck, Bauer, Krause, Goepp,
Ebner, Hunter, Eckert, Reiss und
später Pulte. Allentown war eine
deutsche Kolonie nördlich von
Philadelphia.
1834 Graf Sebastian Des Guidi gründet in New York
die "American Homeopathic Society"
...mit John L. Sullivan und...


 


 
Samuel Swan (1815-1893)

Willhelm Sturm
(1796*)
1835
Charles Julius Hempel
(1811-1879)
Übersetze Jahr's
und Hahnemann's
Werke in Englisch
1835 Adakadabra der Homöopathie
1838
Samuel Gregg
1840 Wooster Beach
1843
Constantin Hering wieder in Surinam.
Charles Neidhard
Graf Adolf zur Zur Lippe
(1812-1888)
Einer der besten Kenner
der Materia Medica.
Eduard von Grauvogel
(1811-1877)
durch seine
"Konstitutionstypen"
in der Medizin
ein Begriff.
A. C. Cowperthwaite
F. E. Boerike
E. L. Neatby
Jabez Dake
Georg Heinrich Gustav Jahr
(1800-1975)

Charles Gottleib Raue

Joseph H.           Bernhard M.
Pulte                  Fincke

                          (1821-1906)

Calvin B. Knerr
(1847-1949)
Schwiegersohn von Constantin Hering
1844 American Institue of Hoeopathy wird gegründet.
1846 Deutsche Homöopathen drangen nach Pensylvania vor.
Katholische Missionare wendeten die Homöopathie im Alltag an.
1846 Pater Chazel, Jesuit gelehrt von Rapou in Lyon
Pater Bayer gelehrt von Dr. Siegritz aus der Schweiz
1846 Christian Luther aus Irland übersiedelt nach Amerika
1846 in den USA zählt man 600 Homöopathen
1847 Die American Medical Association beginnt ihre Ärzte bis 1920
per Dogma aus der Gesellschaft auszuschliessen, wenn sich diese
mit Homöopathen in interessierte Gespräche vertiefen. Trotzdem
folgten unaufhaltsam zwanzig äusserst erfolgreiche Jahre für die
Homöopathie und die Volksgesundheit in Amerika.
1848
I. Tisdale Talbot
1. College in Amerika, Boston
1848-1888 Constantin Hering
gründet und leitet zusammen mit Jacob Jeanes und
Walter Williamson in Philadelphia das
"Homoeopathic Medical College"und lehrt:
Allen, Farrington, Dudgeon, Kent.
Ab 1850 gehörte auch der deutsche Graf Adolf von Zur Lippe
dem Lehrkörper an.
1850
Carol Dunham (1828-1877)
Nach dem "Homeopathic Medical College" in Philadelphia wieder
in Europa und bei Bönninghausen in Münster.
Ab 1865 am "New York Homoeopathic College"
Professor für Arzneimittellehre.
1851 Bernhard Fincke
1853
Rudolph Tefel
Jacob Jeanes
1853 William Tod Helmuth (1833-1902)
Professor in Saint Louis, seit 1870 in New York.
Walter Williamson
Henry Novel Guernsey
(1817-1885)
Boston
James Kitchen
Alavan E. Small
Frederich Humphreys
(1816-1900)
1856 Tullio Verdi wird Arzt im Weissen Haus in Washington
William F. Seward
Augustus Korndoerfer
1861 Timothy Field Allen (1837-1902)
Doktorat in New York, danach Professor am
"Homoeopathic Medical College" in New York.
"Encyclopaedia auf DRK Pathogenesy"
1863 Conrad Wesselhoeft (1834-1904)
Professor in Boston. Mikroskopische Untersuchungen über die
homöopathischen Verreibungen und Vertreter des Tierversuchs.
1864 Conrad Wesselhoeft, der jüngere
wird Infektiologe an der Universität Boston
1869 Egolf Tefel
des Schotten Thomas Skinner
in Philadelphia an.
F. E. Boericke und Elise Tafel wenden die Potenziermaschine
1864 Die erste Sitzung des "Verein deutscher Homöopathen Amerikas"
findet im "Hahnemann College" in Chicago statt.
James Tyler Kent
(1849-1916)
Der Hahnemannismus verbreitet sich auch in Schulen wo nur noch
die "reine Homöopathie" gelehrt wird, weil man damit auch mit
wenig Kapital auskommen konnte. Die führende Persönlichkeit
dieser weniger naturwissenschaftlichen, sondern
phänomenologischen Richtung ist James Tyler Kent. Eklektiker.
Die Bewegung wird bis heute "Kentianismus" genannt.
Kent schrieb ein erweitertes, alphabetisch geordnetes
gebräuchliches Symptomenverzeichnis, nebst
klinischen Indikationen mit besonderer Betonung der
individuellen Gemütsrubriken.
1867 "Exposition universelle"- 3'637 Homöopathen treffen sich in Paris.
1867 Constantin Hering (1800-1880)
gründet das "Hahnemann Medical College" in Philadelphia,
welches 1869 das "Homoeopathic Medical College" in sich
aufnahm und als die bedeutendste Lehranstalt Homöopathie
bis heute besteht.
1867 In Amerika wird an sieben Homöopathischen Colleges unterrichtet Philadelphia, Cleveland, New York, Chicago,
Saint Louis und Boston.
1868 Charles Mohr
1870  Ernest A. Farrington (1847-1885)
wird Professor für gerichtliche Medizin und 1874 für
Arzneimittellehre in Philadelphia.
1891 wird seine "Klinische Arzneimittellehre"
ins deutsche übersetzt.
1876  Carl Bojanus
Russland          (1818-1897)
1876 Caroll Dunham leitet den
"Internationalen Homöopathischen Kongress" in Philadelphia.
1879 James C. Wood
Cyrus Maxwell Boger
(1861-1935)
Frederica E. Gladwin wird Lehrer von Pierre Schmidt aus Genf.
Royal S. Copeland
legalisierte die homöopathischen Arzneien als Senator.
Herbert A. Roberts
(1868-1940)
1880 Henry Clarke Allen gründet die
 
"International Hahnemannian Association"(1836-1909)
Adolph von Zur Lippe gründet die "International Hahnemannian Association".
Edwin M. Hale, W. H. Burt
1892 George Royal (geb. 1853) Professor der homöopathischen Arzneimittellehre
in Des Moines (Iowa) "Arzneimittellehre"
und "Homoeopathic practice of Medicine".
1894 265 Studenten am "Homoeopathic Medical College"
in Philadelphia.
Samuel Lilienthal von New York nach Kalifornien.
 
James William Ward
mit Samuel Lilienthal in Kalifornien.
William Boericke 
der Neffe von F. E. Boericke.
1898 Es werden 9369 Homöopathen in Amerika gezählt
davon sind 1158 Frauen.
Unterdessen gibt es zwanzig Schulen mit 13'120 Schülern.
1899 Es werden 418 Schüler jährlich ausgebildet. Es gibt
195 Homöopathische Krankenhäuser und Sanatorien mit
insgesamt 16'037 Betten in den USA. Die Spitäler vermehrten
sich mit unglaublicher Geschwindigkeit. Dazu kamen noch
41 Krankenhäuser mit allöopathisch und homöopathisch
gemischten Praktiken. Die Homöopathieschulen in den
USA haben grossen Zulauf.
1900 In den USA praktizieren 75'000 Ärzte, davon waren 12,5% (9300)
strikte Homöopathen. Das Dogma der "American Medical Society"
wird beginnend sektiererisch, die Repression wird verstärkt.
Mit allen Mitteln wird versucht die Homöopathie
politisch zu diskriminieren.
1900 Hahnemann Denkmal wird am 21. Juli unter Anwesenheit des
amerikanischen Präsidenten MacKinley in Washington zu ehren
von Samuel Hahnemann feierlich eingeweiht:

Das Samuel Hahnemann Memorial.

Homöopathischer Kongress
15'000 Teilnehmer in Amerika

 

Zunahme der Studentenzahl von
1860 bis 1900.
1901 Albert Euclid Hinsdale
(1881-1924)

 
Zahlreiche experimentelle Untersuchungen,
auch an Tieren mit Kalium bichromicum,
wie auch Nierenfunktionsprüfungen nach Arzneimitteleinnahmen.
1908 Seldam Talka
Oscar Eugene Boericke
Bruder von William Boerike
in New York.

Eugene Beaumaris Nash
1838-1917
New York
E. P. Anshutz
Linn J. Boyd
New York, eindringende Untersuchungen pharmakologischer und klinischer Art.
1910 Abraham Flexner lässt durch seinen Bericht über den amerikanischen
Ausbildungsstandard am Medizinschulen mittels neuen Bestimmungen
die Homöopathieschulen in Amerika per Dekret schliessen.
Richard Pitcairn
1913-1916 Erhart and Carl Potenziermaschinen werden entwickelt.
1921
"Organon der Heilkunst"
6. erweiterte Auflage

Samuel Hahnemann

 
erscheint erstmals von Richard Haehl
neu aufgelegt nach den Manuskripten
aus dem Familienbesitz. Sie enthält
einige zusätzliche Paragraphen mit Anweisungen
zur Zubereitung und Dosierung der flüssigen
Verdünnungen, den "Q-Potenzen".
Richard Haehl (1873-1932)
erwarb zusammen mit William Boericke
und James William Ward den Nachlass
Hahnemanns von der Familie Bönninghausen
1922 Julia M. Green (geb. 1898)
gründet die "American Foundation of Homeopathy"
1924
Frederick Rudolf Rabe
(1872-1952), New York.
Er informiert am "Homöopathischen Welt Kongress in Barcelona"
das Fachpublikum, dass die Homöopathie in Amerika in starken
politischen Schwierigkeiten ist und die Zahl der Praktiker
massiv abnimmt.
1930 In Kanada gibt es unterdessen auch
58 Homöopathen und ein Krankenhaus in Montreal.
1931 Noch drei homöopathische
Hochschulen in den USA
Philadelphia, New York und an der
Californischen Staatsuniversität in
San Francisco. In 27 Krankenhäusern stehen zusammen 3420 Betten zur Verfügung.
Zahlreiche Krankenanstalten mit
homöopathischen Abteilungen.
Sechs homöopathische ärztliche
Zeitschriften und eine volkstümliche.
1933 Nationalsozialistisches Deutschland Homöopathie wird von der
Hitlerregierung als "Kurpfuscherei"
abgestempelt und Samuel Hahnemann
als Fahnenflüchtiger Denunziant
beschuldigt, weil er im Alter
nach Paris emigrierte.
1935 USA verhängen ein faktisches Berufsverbot über die Homöopathie. Das "American Medical Assossiation" Council on Medical Education and
Hospitals bestimmt, dass ab 1938
die auf der Liste der anerkannten
Schulen und Krankenhäuser keine
"sektiererischen Namen" mehr
enthalten dürfen.
Garth und William Boericke produzieren und praktizieren
weiterhin Homöopathische Arzneien und Anwendung.
John A. Borneman Familie Jack, John, Jay und Elisabeth
führen die Familientradition fort.
1936 Das "New York Homeopatic Medical College"
muss in der Folge des "AMA" Beschlusses von 1936 und aus
ökonomischen Gründen endgültig das "Homeopathic" aus seinem
Namen streichen. Allein die "Hahnemann University" in Philadelphia
konnte noch den Namen des Begründers der Homöopathie retten.
Nur wenige der dort studierenden Mediziner wissen allerdings,
wer dieser "Samuel Hahnemann" war geschweige was Homöopathie
ist und welche Bedeutung diese Heilkunde früher in den USA
einmal gehabt hatte.
Die Homöopathischen Colleges verschwinden gänzlich.
1940 Royal E. S. Hayes
Alfred Pulford
Elizabeth Wright Hubbard
(1896-1967)
1946
Der Begriff "Homoeopathy" wird eingeführt
Harris L. Coulter
1955 Alonzo Shadman
1959
Dwight A. Smith
(1885-1980)
Arthur Hill Grimmer
(1874-1967)
James Hawley Stephenson
( 1919-1985)

Maesimund Baring Panos
(1881-1958)
Sutherland
Marianne Belle Rood
Allen Neiswander
Henry N. Williams
Wyrth Post Baker, Pharmakopoe
1960 American Board of Homeotherapeutics wird eingerichtet, trotz verschiedener
Versuche von der Politik und der
"Res doctrina universitas" wurden
seither konsequent abgelehnt.
Zusammenhang zwischen der
Homöopathie und einer
pharmakologischen Wirksamkeit
werden ausgeschlossen.
Die Studenten werden mit
Fachwissen überhäuft, die
Wahrnehmungsfähigkeit der
biologischen Zusammenhänge
geht verloren, die Krankheiten
sind die Folge von Bakterien,
die abzutöten sind (Penizillin 1944)
und gemäss Doktrin eingeimpft
werden müssen.
1971 Dean Clothers Roger Morrison
Nick Nasseman Sheryl Knipnis
Karl Robinson Stephen King
Richard Masskowitz, Mexiko Robert Ullman
David Wember Judyth Reichenberg
John Renner Paul Herscu
Sandra Chase Amy Rothenberg
Jaquelyn Wilson André Sane
1972 Bill Gray Jeremy Sherr
Jacques Lucherechts
Harris L. Coulter
"Divided Legathy"
1974 National Center for Homeopathy gegründet
1976
Die "Neuen Homöopathen" holen
George Vithoulkas
1932, aus Athen, Griechenland
unterrichtet in Kalifornien USA.
1970 "Athenian Scool of Homeopathic Medicine"
1994 "Internationale Akademie für Klassische Homöopathie" auf der Insel Alonissos, Griechenland
den Griechen George Vithoulkas
nach Berkley, Californien. Eine neue
Ära der Homöopathie wird in Amerika
eingeleitet. Seither nimmt die Zahl
der zugelassenen Praktiker um
ein vielfaches zu.


 
1980 "Postgraduate Speciality of Medicin Practiced by Licenced
Health Care Professionals"wird vom National Center for Homeopathy definiert.
Die Unterrichtung von Laien sollte sich lediglich auf
Ratschläge zur Versorgung von häuslichen Notfällen beschränken.
Die bereits totgeglaubte Homöopathie konnte wiederbelebt werden.

 
Inzwischen wurde mit dem vom Council
for Homeopathic Certification (CHC)
zu vergebenden
Certificate in Classical Homeopathy (CCH)
ein einheitlicher innerhomöopathischer
Standard geschaffen.
Die Geschichte der Homöopathie ist in den USA noch keineswegs zu Ende.
1981 David Witko Computerprogramm
1982 David Warkentin Homeonet
Catherine Coulter
Dana Ullman



 Homöopathie in England und Schottland

1844


Richard Hughes
(1836-1902)

Frederick Harvey Foster Quin (1799-1878)

Hahnemanns Schüler aus England
führt die Homöopathie nach Grossbritannien
und gründet die "British Homeopathic Society"
und das "London Homeopathic Hospital"


Robert Ellis Dudgeon (1820-1904)

Apotheker
Thomas Skinner entwickelt die Potenziermaschine
1869 Susan Edson
Carrie Newton

Mary Florence Taft (1863-1927)
Sir Henry Tyler
1827-1908
Vorsitzender des
London Homeopathic Hospital
wo die Homöopathie in dieser Zeit
sehr erfolgreich angewendet wurde.
 Wemyssand Earl of March (1818-1914)
Präsident des "London Homoeopathic Hospital"
James Compton Burnett (1840-1901)
Bedeutender homöopathischer Pathologiephysiologe.
Viele Schriften zur arzneilichen Behandlung von schweren,
pathologischen Zuständen. Heilte Tumoren mit Arzneimittel.
Was zur Zeit der aufblühenden Operationstechniken als
unwahrscheinlich galt.
1885
John Henry Clarke

1853-1931

James Tyler Kent (1849-1916)
USA, Alphabetisches Repertorium
Clara Louise Toby Kent (1855-1943)
R. Gibson Miller
(1862-1923)

Charles Edwin Wheeler 1868-1946
Frederica. E. Gladwin
(1856-1931)
1892 Caroline Winslow
Clemence Sophia Lozier
Elizabeth Cady Stanton
Alice Bassett
Robert T. Cooper
leitet von 1880-1882 das
"London Homeopathic Hospital".  
Er war homöopathischer Krebsspezialist
und Leiter des legendären "Cooper-Club"
1908 Douglas Morris Borland (1885-1960)

Sir John Weir
(1879-1971) Königlicher Arzt
in Grossbritannien
Henry Clarke Allen
(1836-1909)
Nosoden

Dorothy Sheperd
(1882-1955)
Fergie Woods
Claude Bernard
1924
 
Eduard Bach
(1886-1936)
Darmnosoden mit Morgan und Gaertner
in die Homöopathie eingeführt, danach
wegen der nach ihm benannten
"Bachblütenessenzen"
bekannt geworden.
 
Wales




Homöopathie in der deutschsprachigen Schweiz

1827 Franz Joseph Siegrist (1795-1840) Basel, 1829
Gründungsmitglied des Zentralvereins
Nusser (gest. 1853) Prospektor für Anatomie, Basel
1828 Altherr St. Gallen
1828 Zopfy Samuel
(1806*) Glarus
Carl Spengler, Davos (1860-1937)
arbeitet mit Robert Koch an potenzierten
Tuberkulin Nosoden
J. J. Schelling St. Gallen
1831 Pierre Dufresne Genf (1786-1836)
Longchamps Fribourg (+1861)
Pechier Charles Genf (1782-1853)
Bruckner Theophil Basel (1821-1896)
Johann Ignaz Hoppe Basel (1811-1891)
Karl Krieger
(1817-1874)
Bern, gründet mit Zopfy und Bruckner den
"Verein homöopathischer Ärzte der Schweiz"
Schädler Emil Bern (1822-1890)
Henry Duprat
1870 Siegrist Albert (+1906)
(Sohn von Franz Joseph)
Führt in Basel ein homöopathisches
Krankenhaus mit 12 Betten.
1910 Jakob Aebly Zürich (gest. 1934)
1918 Scheidegger Frau Merian-Iselin stiftet in Basel stiftet
ein grösseres Krankenhaus.
1920
Erich Nebel
(1870-1954) Genf
Pierre Schmidt
(1894-1987) Genf
1930 Heinrich Messmer gründet am 30. November 1930
den "Schweizerischen Verein für Homöopathie" SVH, in Bern.
Ein Informationsorgan für den interessierten
Laien und Freunde der Homöopathie.
Der SVH besteht bis heute mit den gleichen Zielsetzungen.
Er hat sich 2012 mit dem Verein "Homöopathie Schweiz" fusioniert.
 
 
1931 ca. 35 Homöopathen in der Schweiz.

Rudolf Flury
(1903-1977)
1950 In der Nachkriegszeit und besonders seit der Erfindung des Penizillins (1943) geriet das Wissen über die Anwendung der Homöopathik in der
Schweiz fast in Vergessenheit. Nur wenige Ärzte praktizierten die Kunst
Hahnemanns, mit der Natur zusammen zu heilen. Die Gesellschaft ist
zusehends von der Hoffnung auf Fortschritt in der "Wissenschaft"
verblendet.
Darunter sind Ernst Bauer in Arosa, Jost Künzli von Fimmelsberg,
Erich Nebel
sowie Pierre Schmidt in Genf. Alle waren auf Grund ihrer miasmatischen Kenntnisse bedeutende Kapazitäten in der Heilung von
Tumoren durch Arzneimittel, so wie dies James Compton Burnett
vorgezeigt hat.
1970 Robert Schore
Jost Künzli
von Fimmelsberg

(1915-1992)
Voegeli Adolf
(1898-1993)
Albonico Hans Ulrich
Mattmann Peter Vertreter der "argentinischen" Elizayaga Methode

 


 Homöopathie in der welschen Schweiz und in Frankreich


 
1824 E. v. Brunnow Homöopathie begeisterter Laie, der von Hahnemann
behandelt wurde, übersetzt das Organon ins französische.
1827 Bigel, Elsässer
in Warschau
"Examen théoretique et pratique de la méthode curative
du Dr. Hahnemann, nommée Homéopathie".
1830 Sebastian
Graf Des Guidi

(1769-1863)
 
Lyon, ein Italiener bringt die Homöopathie nach
Frankreich, die er 1828 von Cimone in Puzzuoli
und Romani in Neapel gelernt hatte, nachdem seine
seit langem kranke Frau durch die Homöopathie
geheilt wurde. Bevor er nach Frankreich zurückkehrte,
ging er noch nach Köthen zu Hahnemann.
Durch Guidi wurde Lyon zum Zentrum der
Homöopathie in Frankreich. Wahrscheinlich
haben aber bereits vorher Homöopathen
aus der Schweiz das Elsass versorgt.
1830 Paris, der schottische Arzt Frederik Harvey Foster Quin (1799-1878)
kommt nach Frankreich. Er war zuvor (seit 1827)
Homöopath in London.
1832 Pierre Dufresne Genf Der grösste Einfluss auf die französische
Homöopathie ging von Genf in der Schweiz aus.
1832 Curie kommt in Mülhausen in Kontakt mit der Homöopathie.
1833 6 Homöopathen aus Genf gründen in Lyon die
"Société Homéopathique Gallicane", darunter Pierre Dufresne.
1833 Pétroz gründet in Paris die "Société homéopathique de Paris".
1833 Curie und Simon gründen die erste einer Reihe von
französischen Homöopathischen Zeitschriften.

Léon Simon (1798-1867) zusammen mit
Pétroz, Bönninghausen und Hahnemann in Paris.
1834 Lyon
wird Zentrum
Einflussreich sind Dessaix, Rapou (Vater und Sohn) sowie:
 Alphons Noack aus Leipzig.
(1809-1987)         
1834 Acht elsässische Homöopathen sind Mitglied im
"Badischen Verein" der Homöopathie.
1835 In Frankreich praktizieren 50 Ärzte die reine Homöopathie
Samuel Hahnemanns.
1843
 
Freiherr Clemens Maria Franz von Bönninghausen wird als einziger nicht ärztlicher Naturheilpraktiker
auf kaiserlichen Erlass und auf Grund seiner Erfolge
bei Kranken mit seinen potenzierten Heilmitteln zur
Ausübung seiner Kunst ausnahmsweise toleriert.
Ansonsten sind bis heute in Frankreich ausschliesslich
Ärzte der universitären Doktrin zur Ausübung der
Homöopathie autorisiert.
Frankreich und Österreich
sind darin bis heute strikt.
1843
Melanie d'Hervilly-Gohier
Hahnemann

 
Bild ca. 1875
wird zu drei Wochen Gefängnis wegen der Ausübung
der Hahnemannschen Homöopathie in Paris verurteilt.
George Henry Bute
1792-1876
Le Telier
Präsident
der "Société francaise de l'homéopathie"
Jean Pierre Gallavardin 1825-1917
1863 In Frankreich praktizieren 600 Ärzte Homöopathie
Heinrich Goullon
(1836-1906)
                      Jules Gallavardin 1872-1917
1900 " Nous n'intéressons pas assez les laïcs à notre oeuvre et pourtant ils sont un
facteur très important
dans la propagation
de notre doctrine "
"Congrès international de Paris"
Homöopathie wird durch
Doktrin verunmöglicht.

1930
Orthon-André Julian
(1910-1984)
Edouard Vannier (1868-1943)
Sohn Jean, links
und Pierre, rechts.
Gilbert Charette (1878-1953)
Léon Vannier
(1880-1963)

Maurice
Fortier-Bernoville

(1896-1939)

Genfer Kongress der
"Liga Homoeopathica Internationalis" 1931
1932
Paris, 29. Juli 1932 Teilnehmer des
internationalen Kongress der Homöopathie
besuchen den Friedhof Père Lachaise und
gedenken Samuel Hahnemann vor seiner Grabstätte.

Pierre Edouard Vannier
1899-1986
Francoise Lamasson (1907-1975)
1954
Yves Laborde, Physiker und
Homöopathiker.
Geboren in Nizza.
Arbeitet und unterrichtet seit 1984
in Würzburg in Deutschland.
Co-Autor mit Gerhard Risch.
"Die hereditären chronischen Krankheiten"

1998 erschienen in der Schriftenreihe der
"Clemens von Bönninghausen Akademie"
Hamburg.


 

Homöopathie in Mittel- und Südamerika

Mexiko In Mexiko ist die Homöopathie sehr verbreitet. 1930 gab es mehrere hundert Ärzte und drei
homöopathische Ärzteschulen, von denen eine
der Universität Mexiko gehört. Die zweite
bezeichnet sich als "freie Schule", die dritte
ist der Universität in Merida (Yukatan)
angegliedert.
Maesimund Panos 1881-1958
Kolumbien Etwa 200 - 300 Homöopathische Ärzte
Brasilien 1818 durch Antonio Ferreira Franca
an der medizinischen Schule in Bahia erstmals vorgestellt.
1837
Friedrich Emil Jahn
aus Twann bei Bern


Da Silva Niro Cairo
1874-1928
dissertierte in Rio de Janeiro mit der Doktorarbeit
"Die Darlegung der homöopathischen Lehre".
Dadurch führte Jahn eine Reihe von Ärzten
zur Homöopathie.
 Francisco Menezes Diaz de la Cruz
1854-1937
Dunque Estrada

Alberto de Melo Seabra
1872-1934
1840
Mure kommt von Frankreich nach Brasilien
Mure's Sendboten gingen nach Paraguay, Uruguay,
Chile, Mocambique, Angola, Benguela, Kapland
und nach China.


Helena Minin 1907-1984
1931 gibt es über
500 Homöopathen
in Brasilien.


Sylvio Brage De Costa
1900-1962
Homöopathische Fakultät mit sechsjährigem
Studium in Rio de Janeiro.
Argentinien 1960: Francisco Elizayaga



 

 Homöopathie in Indien, China, Japan

1829

John Martin
Honigberger

bringt die Homöopathie nach Indien. Dort fällt sie auf
besonders fruchtbaren Boden, denn sie entspricht dem
östlichen Weltbild über die Kräfte in der Natur und im
Menschen. Sie wird dort, wie in England, vom
Britischen Königshaus wegen Ihrer zuverlässigen
Wirksamkeit entsprechend gewürdigt.
Seit der Königin Viktoria hält sich die Königsfamilie
bis heute einen homöopathischen Hofarzt als
medizinischen Berater. Die Bemühungen der
Homöopathie um dauerhafte Heilung scheinen sich
nicht nur bei der Königin Viktoria, sondern auch bei
Ihrer 1900 geborenen Tochter Elizabeth
niederzuschlagen... denn diese lebt weit über
100 Jahre und erfreut sich des gesunden Lebens
bis zum letzten Tag. Der erste dauerhafte
Homöopathische Hofarzt war
Dr. Blackie Grace.
Aus Indien gehen bis heute ungezählte namhafte Homöopathen
mit sehr scharfer Beobachtungsgabe, präzisem
Materia Medica Wissen über die Arzneimittelkunde,
sowie einem klarem und offenen Verständnis für
die Hahnemann'sche Miasmatik hervor.
Königin Viktoria
von England
Die Barfuss-Homöopathen reisen in jedes Dorf und
behandeln in für Europäer erstaunlicher Geschwindigkeit
ganze Dörfer in kürzester Zeit. Besonders bei Epidemien
lässt sich auch der Staat von den erfolgreicheren
Homöopathischen Ärzten beraten. Der Cholera, um nur
ein Beispiel zu nennen, kann dadurch deren
katastrophalen Volkswirtschaftlichen Verlusten ganz
gebieterisch Einhalt geboten werden.
Die Homöopathie wird in Indien und auch sonst
in aller Welt liebevoll "german medicine" genannt.
Indien unterhält staatliche Universitäten für Homöopathik nicht nur in Bombay.
Es kann mit dem Doktorat für Homöopathik abgeschlossen werden. Die Heilerfolge
und die günstigen Behandlungskosten erlauben dem Bürger eine gewisse
Erschwinglichkeit der Behandlung und dem Staat Unabhängigkeit gegenüber
den Pharmamultis aus aller Welt. Antibiotikas sind in Indien schon längst resistent.
.J. N. Majundar

Mohinder Singh Jus
brachte sein Wissen von seinem Lehrer
Bijoy Kumar Bose, einem indischen Schüler
von James Tylor Kent, nach Europa
zurück in die Schweiz. Er gründete die
Dr. Karl Bose Stiftung, liess sich in Steinhausen
bei Zug nieder und bietet dem verbreiteten
Bedürfnis in unserem Land, eine Möglichkeit,
die Homöopathische Heilkunst nach Samuel
Hahnemann als Handwerk wieder zu erlernen.
Deutschland ragt heute durch die
"Clemens von Bönninghausen Akademie für Homöopathik"
wieder heraus mit Kapazitäten wie Gerhard Risch (Gründer, gest. 1998),
Roland Methner, Roland Mettler, Yves Laborde, Atur Agarwala,
sowie Mathias Dorcsi in Wien.
China
unterhielt noch einige Missionsspitäler, an denen
amerikanische Ärzte vor dem zweiten Weltkrieg wirkten.
Japan
Homöopathie nicht verbreitet. Presse
und Wissenschaft wird zentral gesteuert.



Homöopathie in Afrika und Australien

Afrika 1830: Philip, Kap der guten Hoffnung durch Missionare verbreitet.
Zahlreiche "Hausärzte" behandeln Mensch und Tier nach der
holländischen Übersetzung von
Guernseys "Domestik Homöopath".
1851: Ägypten, Algerien Mure und v. Sonnenberg
Neuseeland 1853: Fischer
Australien 1859: K. v. Rochlitz Ein Österreicher aus Wien bringt
die Homöopathie nach Australien.
Daneben ist noch ein Dr. Ray aus London erwähnt.
Zuvor hatte in Melbourne ein Laienpraktiker, Berigny, homöopathisch behandelt.
Heute mehrere Homöopathische Ärzte in Australien und vier Krankenhäuser.

Zusammenfassung

Die Geschichte der Homöopathie zeigt eindrücklich, dass sie bei ihrer Anwendung
nicht nur dem Wohl der Menschheit dient, und wie der Erfolg der homöopathischen
Heilkunst steht und fällt durch ihre politische und wissenschaftliche
Toleranz in der Gesellschaft. In Zukunft aber wird ihr der Erfolg
die Berechtigung geben, der Medizin erneut
aus ihrer Ratlosigkeit weiter zu helfen.


Wo das Dogma die Wissenschaft beherrscht, stirbt die Wahrheit.
"Die Homöopathie war nicht wie bisher alle Abzweigungen der Medizin
vernichtet worden oder spurlos in der alten Schule wieder aufgegangen.
Sie hatte sich eine Selbständigkeit errungen und bewahrt und besass ein
grosses eigenes Schrifttum sowie einige Krankenhäuser.
Ihre Boten hatten ausserdem die neue Lehre in ganz Europa und den
von Europa beeinflussten überseeischen Ländern verbreitet.
Der Staat hatte die junge Schule wenigstens insofern anerkannt,
als sie nicht verboten war und man ausserdem die Fragen der
Arzneiabgabe vielfach in einer, die Bedürfnisse der Homöopathie
berücksichtigten Art und Weise
, gesetzlich geregelt hatte.
Neben dem inneren Ausbau der Lehre und der Klärung umstrittener Fragen
hatte man sich dem Wesen der Lehre entsprechend hauptsächlich mit den
Fragen der Behandlung und der damit in Zusammenhang stehenden
Arzneimittellehre beschäftigt. Neben einer ausgedehnten Praxis fanden
viele Ärzte noch Zeit zu Arzneiprüfungen. Damit lieferte die Homöopathie
einen wichtigen Beitrag zur Naturwissenschaftlichen
Erforschung der Arzneiwirkungen.

Dass die Homöopathie im wesentlichen eine Ergänzung der Schulmedizin in
bezug auf die Behandlung sein wollte und dementsprechend diese im Brennpunkte
der Erörterungen hätte stehen sollen, wurde von den Gegnern fast immer
übersehen, und so entstand dann die seltsame Verkennung und Verdrehung der
Sachlage, dass die Schule, die selbst kaum eine Therapie besass, hochmütig
auf die Homöopathen herabsah, denen die Behandlung alles war.
Die Geschichte der Heilkunde im 19. Jahrhundert erhält ein ganz anderes
Gesicht, wenn man auf der einen Seite den Zwiespalt zwischen dem grossartigen
Aufblühen der naturwissenschaftlichen Forschung in der Medizin und dem
Darniederliegenden der praktischen Medizin beachtet und anderseits
der Homöopathie als Heilkunde die Bedeutung zuerkennt,
die sie besitzt.


(Rudolf Tischner, Geschichte der Homöopathie, Springer Verlag)

Weitere Informationen zu den genannten Persönlichkeiten
finden Sie in französischer Sprache auf den Internetseiten


www.homeoint.org

Fotos Copyright
"Homéopathe International"


Das Personenregister ist
nicht vollständig!


Die Geschichte der "Deutschen Heilkunst"

Zusammengestellt von
Georg M. Kissling
Homöopathik
CH-4450 Sissach

 


Klinisches Kompendium der homöopathischen Arzneitherapie für RADAR Anwender 
 

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